Stuhlpfarrer: "Grüne führen Wahlkampf auf Rücken eines Jungunternehmens mit 180 Mitarbeitern."

Stuhlpfarrer weist Vorwurf der Günstlingswirtschaft kategorisch zurück. EU-Projekte wurden alle europaweit ausgeschrieben - Euroteam kofinanziert ferner EU-Projekte mit 3 Mio Schilling Eigenmittel

Wien (OTS) - In Reaktion auf die unseriöse Stimmungsmache der Grünen - im speziellen der Abgeordneten Öllinger und Voggenhuber wies der Vorstand der Euroteam Gruppe, Lukas Stuhlpfarrer, erneute, in Medien verbreitete, Unterstellungen zurück.

Nach den Anschuldigungen der Grünen, wie beispielsweise das Versickernlassen von 4 Milliarden Schilling, oder etwa die freihändige Vergabe der Lehrlingshotline, sowie die Errichtung eines Call Centers ohne Telefon als glatte Lügen entlarvt wurden, haben die Grünabgeordneten Öllinger und Voggenhuber jede Glaubwürdigkeit verloren.

Auch die heute aufgestellte Behauptung es wären im Rahmen des Projektes Professionet aussergewöhnlich heute Beratungsstunden verrechnet worden, erweist sich als doppelt falsch. Einerseits wurden im Rahmen des Projektes nicht Beraterstunden sondern nur die Gehälter der Berater in der Höhe von ATS 18.000,-- netto zur Abrechnung gebracht. Andererseits handelt es sich bei den Stundenaufzeichnungen über eine interne Leistungsdokumentation von Beraterstunden pro Teilnehmer, die sowohl fachlich Beratung, Ausbildungsplanerstellung, Auswahl von Lehrlingen alsauch internationalen Ausbilderaustausch mit drei Mitgliedsstaaten sowie entsprechende Entwicklungs- Vor- und Nachbereitungsarbeiten umfasst. Ziel dieses Projektes war nicht die Akquisition von Lehrstellen sondern u.a die Entwicklung von Methoden zur Attraktivierung der Lehre. Die hier erworbenen Erkenntnisse flossen dementsprechend auch in die Lehrlingsoffensive der Bundesregierung ein.

Wie bereits mehrfach festgestellt, engagiert sich die Euroteam Gruppe nur zu einem geringen Teil mit ihren beiden gemeinnützigen Forschungsprojektgesellschaften Euroteam Vienna und Euroteam Burgenland im Bereich der Durchführung gemeinnütziger EU-Projekte.

So engagiert sich Euroteam tatsächlich derzeit in drei EU-Gemeinschaftsinitiativen - unter anderem in enger Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich - bei der kostenlosen Vorbereitung und Beratung Wiener Unternehmen auf den Euro und Binnenmarkt, sowie bei der Beratung und Vorbereitung von Frauen auf die Selbständigkeit und Qualifizierung von Roma-Frauen in Oberwart.

Für diese Projekte wurden nicht - wie in der Zeitschrift FORMAT fälschlich behauptet wurde - seit 1997 37 Millionen Schilling lukriert, sondern tatsächlich 1998 insgesamt nur 5 Mio Schilling ausbezahlt.

Zwischen 1996 und 1998 haben wir für zwei weitere Gemeinschaftsinitiativen Professionet und Europäischer Telearbeitsmarkt pro Projekt und Jahr durchschnittlich 1,7 Mio Schilling erhalten.

Weitere 6,2 Mio Schilling haben wir seit 1997 als Kostenersatz seitens des AMS für unsere Lehrstellenaquisiteure erhalten, die dafür seither 2400 Lehrstellen in rund 1600 Unternehmen österreichweit aquiriert haben. Die Ausbildung eines Jugendlichen kostet derzeit in alternativen Maßnahmen rund 160.000 Schilling pro Jahr - das wären bei 1000 Jugendlichen rund 160 Mio Schilling. Der Einsparungseffekt durch die Leistungen der Euroteam Beratung sind also enorm.

Durch sparsame Gebarung ist es ferner Euroteam gelungen bei diesen Projekten insgesamt bislang rund 7 Mio Schilling gegenüber den projektierten Kosten einzusparen. Gleichzeitig werden bei den Forschungsprojekten seitens des Unternehmens rund 3 Mio. Schilling aus eigenen Mitteln kofinanziert.

Bei den EU-Gemeinschaftsinitiativen handelt es sich um Pilotprojekte, in deren Rahmen unter anderem innovative Formen der Aus- und Weiterbildung entwickelt und getestet werden. So entwickelt Euroteam etwa in zweien dieser Projekte innerhalb der europäischen Rekordzeit von nur 20 Monaten ein Distance Learning - Center mit über 10.000 (zehntausend) Seiten Lehrmaterial. Dieses Distance Learning Center wird zur Zeit entwickelt und im Rahmen der Projekte getestet und in Kooperation mit den ProjektteilnehmerInnen stetig adaptiert. Vorwürfe, daß diese Materialien etwa noch nicht fertig gestellt wären oder Fußnoten fehlen würden gehen daher völlig ins Leere.

Die Projekte werden im Dezember 1999 bzw. März 2000 abgeschlossen. Dann erst können auch die Materialien auf ihre Serienreife getestet werden. Diese Projekte werden selbstverständlich ebenfalls belegsmäßig abgerechnet und mit 15% Eigenmittel durch Euroteam kofinanziert. Etwaige Gewinne sind hier daher unmöglich.

Auch immer wieder ohne jeden konkreten Beweis vorgebrachte Vorwürfe der Günstlingswirtschaft werden von Stuhlpfarrer kategorisch und aufs Schärfste zurückgewiesen. Jedes dieser EU-Projekte wurde europaweit ausgeschrieben und bedurfte zumindest zwei weiterer genehmigter internationaler Partner. Jede Form von Beeinflussung ist völlig ausgeschlossen.

Euroteam - dessen Firmenstruktur strikt in einen gemeinnützigen Forschungsbereich und in privatwirtschaftlich orientierte Unternehmen getrennt ist und nach Aussage des KSV von 1870 "für Aussenstehende leicht nachvollziehbar ist" - und die eindeutigen Erfolge seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwa bei der Schaffung neuer Lehrstellen im Rahmen der Lehrlingsoffensive sollen nun völlig ungeniert aus offensichtlichen niedrigen Wahlkampfmotiven in Mißkredit gebracht werden und so von der völligen Konzeptlosigkeit der Grünen in Sachen Arbeitsplätze ablenken.

Auf diese Art wird seitens der Grünen eine Warnung für jeden österreichischen Jungunternehmer und jede Jungunternehmerin gesetzt, sich in Österreich für Arbeitsplätze zu engagieren, etwa im Burgenland zu investieren und so neue Arbeitsplätze zu schaffen oder sich sogar auf das Abenteuer europäischer Forschungskooperation einzulassen. Die Grünen könnten ja auch 2003 wieder ein Wahlkampfthema suchen. Eben Sonntagsreden statt Arbeitsplätze.

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