Verlagsgruppe NEWS fordert dringende Reform der 'Österreichischen Auflagen-Kontrolle'

Auflagenprüfung durch die ÖAK soll künftig für die Teilnahme an der Media-Analyse verpflichtend sein - En gros-Verkäufe sollen nicht unbeschränkt als verkaufte Auflage gewertet werden - Verlagsgruppe NEWS stellt ÖAK-Mitwirkung bis zur erfolgreich begonnenen Reform 'ruhend'

Wien (OTS)- Die Verlagsgruppe NEWS hat in einem heute übermittelten Schreiben Vorstand und Geschäftsführung der 'Österreichischen Auflagen-Kontrolle' ersucht, dringend eine Reform der ÖAK durchzuführen.

Der NEWS-Verlag regt als Gründungsmitglied der ÖAK an, künftig nur jene Verlage zur Media-Analyse zuzulassen, die sich einer Auflagenprüfung durch die ÖAK stellen. Darüberhinaus ersucht der NEWS-Verlag Geschäftsführung und Vorstand der ÖAK ehestmöglich die Kriterien der deutschen Auflagenprüfung IVW auf Österreich umzulegen, um die Vertrauensbasis zwischen ÖAK und heimischer Werbewirtschaft wieder herzustellen. Insbesondere lehnt NEWS die im jüngsten Rundschreiben der ÖAK vorgeschlagene Aufnahme von unlimitierten En gros-Verkäufen in die "verkaufte Auflage" ab, weil dies das Image der ÖAK als 'harte Währung' bei der Werbewirtschaft weiter verschlechtern würde.

Um eine Endlos-Diskussion der ÖAK-Reform zu vermeiden, hat NEWS dem ÖAK-Vorstand mitgeteilt, daß die Verlagsgruppe NEWS ihre Mitgliedschaft in der ÖAK bis zur erfolgreichen Umsetzung einer Reform 'ruhend' stellt und bis zur Neu-Formulierung der ÖAK-Statuten für die Verlagsobjekte keine Auflagenmeldungen mehr durchführen wird.

NEWS-Geschäftsführer Helmuth Fellner:" Die ÖAK steht vor einer Weichenstellung. Schon in den nächsten Tagen muß im Vorstand für die Media-Analyse 2000 eine erste Entscheidung fallen, daß die Teilnahme an der ÖAK künftig Grundvoraussetzung für die Teilnahme an der Media-Analyse sein soll. Ebenso wollen wir vermeiden, daß sich die Diskussion der ÖAK-Reform durch die Aufnahme von En gros-Verkäufen in die verkaufte Auflage in eine von der Werbewirtschaft nicht gewünschte, zu weiche Richtung entwickelt. Unser Schritt ist ein Ersuchen an die ÖAK-Führung, die Reform der ÖAK so rasch wie möglich angelehnt am deutschen Vorbild IVW durchzuführen".

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