Heinzl: Kein Müllofen im Stadtgebiet der Landeshauptstadt St. Pölten

Rund 1500 Einsprüche gegen Glanzstoff-Projekt an NÖ Landesregierung übergeben

St. Pölten, (SPI) - "Ein Müllofen mitten im Zentrum der Landeshauptstadt und in engster Nachbarschaft zum Schwerpunktkrankenhaus St. Pölten kommt für die St. Pöltner Sozialdemokraten nicht in Frage. Hier geht es nicht um Jobs oder wirtschaftliche Interessen, sondern um die Gesundheit der Bevölkerung und um die Lebensqualität der Menschen", stellt der St. Pöltner Nationalrat Anton Heinzl fest. Heute Dienstag, 29. Juni 1999, wurden rund 1500 Einsprüche gegen das Müllverbrennungs-Projekt der Fa. Glanzstoff, die von besorgten Bürgerinnen und Bürgern bei der SPÖ-Bezirksorganisation St. Pölten abgegeben wurden, an die NÖ Landesregierung übergeben. "Dies untermauert einmal mehr die Politik der SPÖ, die als erste Partei entschieden gegen das Projekt eingetreten ist", betont Heinzl.****

"Wir werden doch nicht die Zukunft unserer Kinder opfern, damit einige wenige mit dem Müllofen Gewinne schreiben können. Durch die Verbrennung würden Tonnen von hochgradig krebserregenden Substanzen in die St. Pöltner Luft emittiert - und wir alle zahlen mit unserer Gesundheit", stellt Heinzl den Standpunkt der SPÖ St. Pölten klar.

"Die Sozialdemokraten werden jedenfalls weiterhin auf eine alternative Müllbehandlung - wie die mechanisch-biologischen Restmüllbehandlung - setzen. Umweltverträglich, nicht die Atmosphäre belastend und damit auch nachhaltig gegen den Treibhauseffekt wirkend stellt diese Variante eine wirklich vorteilhafte Lösung dar. Für den zu verbrennenden Restmüll wird die geplante Verbrennungsanlage des Landes Niederösterreich - wenn sie überhaupt kommt - völlig ausreichen. Wir müssen auch an die Verantwortung gegenüber künftigen Generationen denken, nicht an den "schnell gemachten Schilling". Dies hat auch der St. Pöltner Gemeinderat mit seinem gestern verabschiedeten einstimmigen Beschluß gegen die Müllverbrennung im Stadtgebiet klargestellt", so Heinzl abschließend.
(Schluß) fa

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