Wien wird Internationales Kompetenzzentrum

SPERRFRIST 12.30 UHR

Wien, (OTS) Bei der Vertragsunterzeichnung zur forcierten Kooperation zwischen Wien und den Vereinten Nationen im Bereich
der weltweit besten Beispiele kommunaler und innovativer Stadt(verwaltungs)technologien setzten am Dienstag Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl und der Acting Executive Director der UNCHS, Dr. Klaus Töpfer, mit der Vertragsunterzeichnung den formalen Akt zur zukünftigen Rollenpositionierung Wiens als internationales Kompetenzzentrum für städtische Umwelttechnologien als auch ein regionales Ressourcezentrum für Mittel- und
Osteuropa.

Das Best Practices Hub Wien ist damit an der weltweiten Sammlung, Dokumentation und Verbreitung von Fallbeispielen und daraus gewonnener Erfahrungen beteiligt. Gemeinsam mit anderen Zentren wird die weltweit größte Datensammlung über Fallbeispiele zur städtischen Entwicklung verwaltet und aktiv weiterverbreitet.

Anläßlich der Vertragsunterzeichnung laden der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds und die Wiener Stadtplanung zu einem Workshop über die Zukunft des Best Practices Programmes als Planungs- und Monitoringinstrument ins Wiener Rathaus. Der
Workshop, der mit internationalen Fachleuten besetzt ist, findet
am Dienstag von 14.30 bis 17.00 im Wappensaal statt.

o 1. Das Best Practices and Local Leadership Programme des

UN-Centers for Human Settlement (UNCHS)

Im Zuge der Vorbereitungen zur Weltgipfelkonferenz Habitat
II, die 1996 in Istanbul stattfand, wurden erstmals weltweit Fallbeispiele (Good and Best Practices) gesammelt, die innovative Strategien im Umgang mit städtischen Problemlagen dokumentieren. Zur Verbreitung der gewonnenen Erfahrung im Umgang mit innovativem kommunalen Vorgehen und zur aktiven Vermittlung wurde in Istanbul 1996 das Best Practices and Local Leadership Programme als
globales Netzwerk verschiedenster Organisationen und Institutionen unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen etabliert.

Das Best Practices and Local Leadership Programme wird über regionale und thematische Ressource-Zentren organisiert, Institutionen und Organisationen, die eine Funktion im Partnernetzwerk übernommen haben.

o 2. Das Best Practices Hub - Wien

Hub (engl.) - Mittelpunkt, Angelpunkt, Zentrum

Die Stadt Wien hat anläßlich der Weltgipfelkonferenz Habitat II in Istanbul ihre Bereitschaft signalisiert, dem Best Practices and Local Leadership Programme der UNCHS beizutreten. In
Abstimmung mit der UNCHS wurde beschlossen die Funktionen eines

o regionalen Zentrums für Mittel und Osteuropa und eines
o thematischen Zentrums für städtische Umwelttechnologien mit

weltweitem Wirkungsfeld in Wien einzurichten.

Das Best Practices Hub - Wien soll diese beiden Funktionen erfüllen.

Als pending (vertragsloser) Partner war die Stadt Wien durch die Zukunfts.Station seit 1996 im Steering Committee des Best Practices and Local Leadership Programme vertreten und nahm an dessen jährlichen Sitzungen teil (Istanbul, 1996; Rotterdam,
1997; Dubai, 1998).

Im Juli 1998 wurden die Expertinnen und Experten für den zweiten Evaluierungsschritt des Best Practices Awards, das
Technical Advisory Committee (TAC), von der Stadt Wien eingeladen, hier ihre Sitzung abzuhalten.

Im März 1999 wurde dem Beitritt zum Best Practices and Local Leadership Programme im Gemeinderat zugestimmt.

Am 29. Juni 1999 soll das Beitrittsdokument zum Best
Practices and Local Leadership Programme, Memorandum of Understanding, der Stadt Wien und der UNCHS unterzeichnet werden.

Das Best Practices Hub Wien ist eine gemeinsame Initiative
des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds und der Stadtplanung Wien.

o 3. Tätigkeit:

Das Best Practices Hub Wien ist an der weltweiten Sammlung, Dokumentation und Verbreitung von Fallbeispielen und aus ihnen gewonnener Erfahrung beteiligt.

Es soll mit Hilfe des Best Practices Partner Netzwerks ein weltweit identifizierbares Kompetenzzentrum für städtische Umwelttechnologien und ein regionales Ressourcezentrum für Mittel-und Osteuropa werden.

Es verwaltet gemeinsam mit den anderen Zentren die größte Datensammlung über Fallbeispiele zur städtischen Entwicklung.

o 4. Wiener Best Practices 1996 und 1998

Die Stadt Wien hat selbst sehr erfolgreich am Best Practices Programm teilgenommen. Seit 1996 wurden 17 Beispiele städtischer Politik eingereicht. 6 sind unter die jeweils 100 Besten gekommen (in den zwei Runden). Dadurch ist der Stadt Wien selbst im Rahmen des State of the World Cities Report der UNCHS der Status einer
Best Practices-Stadt zugestanden worden.

o 5. Ziele des Best Practices Hub - Wien

Nutzen für die Stadt Wien

Mit der Etablierung eines Best Practices Hub - Wien, weltweit zuständig für städtische Umwelttechnologien und regional zuständig für den mittel- und osteuropäischen Raum, können bestehende Aktivitäten der Stadt Wien auf diesen Gebieten unterstützt und nach außen kommuniziert werden, sowie mit Hilfe der
internationalen Partner neue Inhalte und Schwerpunkte zu diesen Aktivitäten hinzugefügt werden.

o Das ExpertInnenwissen des UN - Netzwerks
o Unterstützung der Positionierung Wiens im Bereich Städtischer

Umwelttechnologien:
o Unterstützung der besonderen Rolle Wiens für den mittel- und

osteuropäischen Raum
o Aktive Vermittlung von Fallbeispielen an lösungssuchende

Gemeinden
o Propagierung der Wiener Stadtpolitik mit Hilfe von Best

Practices
o Möglichkeiten des wechselseitigen Austauschs der Wiener

Wirtschaft
o Stärkung des UN - Standortes Wien
(Schluß) lei
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