Muzik: Resolution der Landesregierung gegen Novelle der Ferienreise-Verordnung des Verkehrsministeriums

Alternativen suchen - Öko-Punkte-Bonus für Transportbetriebe, die Gefahrengut verstärkt auf die Schiene bringen

St. Pölten, (SPI) - "Die aufgrund der Tauerntunnelkatastrophe verfaßte Novelle zur "Ferienreise-Verordnung", die eine Ausdehnung des Verbotes von Gefahrenguttransporte auf dem hochrangigen Autobahn-und Schnellstraßennetz sowie Teilen des Bundesstraßennetzes während der Ferienmonate bedeutet, bringt große Nachteile für die Städte und Gemeinden entlang der Ausweichrouten zu den Autobahnen und Schnellstraßen mit sich. Da der Schwerverkehr nun auch ab Freitag 8.00 Uhr von den Autobahnen und Schnellstraßen verbannt wird, bedeutet dies, daß er bis zum Zeitpunkt des bundesweiten LKW-Fahrverbotes in den Ferien - Samstag ab 8.00 Uhr - verstärkt über die übrigen Bundesstraßen, Landesstraßen und Gemeindestraßen fließt und sich damit die Gefährdung der Menschen durch den Transport gefährlicher Güter unmittelbar in den Wohnorten abspielt", kritisiert der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Hans Muzik.****

Diesem Umstand wird die NÖ Landesregierungen ihrer heutigen Sitzung Rechnung tragen. In einer Resolution wird das Verkehrsministerium aufgefordert, diese negativen Auswirkungen, die schon zu großen Protesten der Bürgermeister sowie der Bevölkerung geführt haben, zu bereinigen und die Verordnung in der derzeit gültigen Form zurückzunehmen. "Dem Ziel, den Schwerverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, kommt man damit nämlich keinen Schritt näher. Viel zielführender sind dagegen legistische oder finanzielle Anreize für das Transportgewerbe, verstärkt die Schiene zu benutzen. Anzusprechen wäre dabei beispielsweise ein "Öko-Punkte-Bonus" für Unternehmen, die ihre Gefahrenguttransporte verstärkt auf die Schiene bringen", betont Muzik.
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