NOWOHRADSKY:"Schlögls Motto beim Grenzschutz: "Versprochen – gebrochen"

"Grenzgendarmen leiden noch immer unter fehlender technischer Ausstattung"

Niederösterreich, 29.6.1999 (NÖI) "Trotz pausenloser Versprechungen seitens des Innenministers ist beim Grenzschutz
noch immer nichts geschehen. Nach dem Motto "versprochen – gebrochen" agiert Schlögl seit Jahren. Das traurige Ergebnis
seiner Arbeit, sind fehlende Grenzgendarmen und mangelnde
technische Ausstattung", kritisierte LAbg. Herbert Nowohradsy.****

Wie die Tageszeitung 'Kurier' heute berichtet, sind die Grenzbeamten am Grenzüberwachungsposten Marchegg seit mehr als einem Monat nicht in der Lage, bei Nacht die Grenze zu
überblicken. Der Grund dafür ist eine defekte Wärmebildkamera, die bis dato nicht repariert werden konnte. Und das, obwohl allein im Bezirk Gänserndorf innerhalb der ersten sechs Monate in diesem
Jahr mehr als 400 'Illegale' und rund 20 Schlepper aufgegriffen wurden. Die Tendenz ist steigend. "Unsere Beamten versehen ihre Arbeit so gut sie können, aber ohne die entsprechende Ausstattung wird diese Arbeit unerträglich. Zahllose nicht aufgegriffene Illegale kommen über unsere Grenzen", so Nowohradsky weiter.

Es wäre hoch an der Zeit, wenn sich Schlögl weniger für den Semmering–Tunnel einsetzen würde und mehr für seine eigentliche Aufgabe – die Sicherheit unserer Bevölkerung! Das ist nämlich ein wirkliches Anliegen der NiederösterreicherInnen, betonte Nowohradsky.
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