ÖBB: Milliardeninvestition in den Ausbau der Arlbergbahn

Erste heiße Bauphase erfolgreich abgeschlossen - Durchschlag beim Wolfsgrubentunnel in St. Anton am Arlberg

St. Anton am Arlberg (OTS) - Ein sehr wichtiger Bauabschnitt beim ehrgeizigen ÖBB-Projekt "zweigleisiger Ausbau St. Jakob - St. Anton am Arlberg" wird am 28.06.1999 gefeiert: Durchschlag beim 1.743 Meter langen Wolfsgrubentunnel - dem Herzstück der 1,6 Milliardeninvestition in den Ausbau der Arlbergbahn.****

Vorteile durch Ausbau der Bahninfrastruktur
Der rund 6 km lange zweigleisige Ausbau St. Jakob bis St. Anton am Arlberg zielt vor allem auf eine vermehrte Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene ab. Die Verbesserungen der Bahninfrastruktur auf dem Scheitel der Arlbergbahn bedeuten eine wesentliche Erhöhung der Streckenkapazität. Die Länder Tirol und Vorarlberg werden dadurch verkehrsmäßig noch besser erschlossen. Von der besseren Verkehrsanbindung profitieren die Bahnreisenden und die Wirtschaft in Tirol und Vorarlberg.

Der Tunneldurchschlag wird groß gefeiert
Die Tunnelpatin Ingeborg Weingartner, ihr Gatte Landeshauptmann Dr. Wendelin Weingartner, Bürgermeister Herbert Sprenger und ÖBB Generaldirektor-Stellvertreter Dipl. Ing. Helmut Hainitz feiern mit den Mineueren und vielen Gästen den erfolgreichen Baufortschritt.

Teamgeist und Motivation trotzten ungünstigsten Witterungsverhältnissen
"Die Wettersituation und die schwierigen Bedingungen im Winter waren für den Bauverlauf überaus ungünstig. Aber der Teamgeist und die Schaffenskraft der Techniker und Bauarbeiter sind so stark, daß wir wieder im Zeitplan sind, um die fristgerechte Fertigstellung bis zur WM 2001 zu erreichen", lobt ÖBB Generaldirektor-Stellvertreter Dipl. Ing. Helmut Hainitz die Mineure und Mitarbeiter. "In nur rund neun Monaten Tunnelarbeit - Tunnelanschlag am 5.10.1998 - wurde großartiges vollbracht", freut sich Hainitz über den termingerechten Tunneldurchschlag.

"Der Rohbau ist fertiggestellt" - weiterer Ausbau beim Wolfsgrubentunnel
Von vier Angriffspunkten aus wurde vorgetrieben. Die Mineure mußten sehr wechselnde und schwierige geologische Verhältnisse bewältigen. Der bergmännisch hergestellte Tunnel wurde nunmehr zur Gänze ausgebrochen. Die Spritzbetonschale ist durchgehend eingebaut. Der anschließende Innenausbau umfaßt: Einbau des Sohlgewölbes oder der Bodenplatte, Abdichtung gegen Bergwässer und herstellen der Betoninnenschale. Nach Fertigstellung der Innenauskleidung wird voraussichtlich ab 15. Oktober 1999 mit der eisenbahntechnischen Ausrüstung des Wolfsgrubentunnels begonnen. Diese Arbeiten werden bis Ende März 2000 abgeschlossen.

Eine gehörige Portion Arbeit ist noch zu bewältigen
Gibt der Tunneldurchschlag auch Anlaß zur Freude, so muß bis zur WM 2001 noch ein gehöriges Stück Arbeit bewältigt werden. Auf den oberirdischen Teilen der Strecke ist es wichtig, die für den Eisenbahnbetrieb unbedingt notwendigen Anlagen wie z.B.: Schienen, Fahrleitung, Sicherungsanlage, Weichenanlagen des neuen Bahnhofs, usw. fertigzustellen. Neben der Herstellung dieser Eisenbahninfrastruktur sind das neue Bahnhofsgebäude und die 420 m Verlängerung des bestehenden Arlbergtunnels die Eckpfeiler der zukünftigen Bauaktivitäten.

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