Dirnberger: Absage an die Forderungen des neugewählten Ärztekammerpräsidenten

AK-Vizepräsident besteht auf freiem Zugang zum Medizinstudium

Wien (OTS) - Zur Wahl von Dr. Otto Pjeta zum neuen Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer nahm heute AK-Vizepräsident Affred Dirnberger (ÖAAB) Stellung. Die Forderung Pjetas nach einer Zugangsbeschränkung beim Medizinstudium zeigt, worum es den Funktionären in der Ärztekammer wirklich geht: Die Damen und Herren der etablierten Ärzteschaft wollen sich künftige Konkurrenz vom Leib halten", kritisiert Dirnberger.

Den Wünschen Pjetas hält Dirnberger seine Forderungen gegenüber:

1. Freier Zugang zum Medizinstudium

2. Kassenverträge für jeden niedergelassenen Arzt, der darum ansucht. Das Vorschlagsrecht der Ärztekammer bei der Vergabe von Kassenverträgen muß aus dem ASVG gestrichen werden

3. Verpflichtung von Kassenärzten zu einer Mindestordinationszeit

4. Ausbau der Zahnambulatorien der Krankenkassen und auch Anfertigung von Zahnregulierungen

5. Ersatzlose Streichung der 50-Schilling Krankenscheingebühr bei Einführung der Chipkarte

Dirnberger: "Die künftige Gesundheitspolitik darf sich nicht weiter an den Sonderinteressen der Ärzte, sondern an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientieren".

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