Wien (OTS) - Das WirtschaftsBlatt zeichnet heute am Montag, den 28. Juni 1999, das aktionärsfreundlichste Unternehmen aus. Der Anleger-Preis geht an Austria Tabak.

Der Anleger-Preis

Das WirtschaftsBlatt befragte 400 österreichische Aktionäre. Sie urteilten über Informationspolitik, Image, Kurspotential und die Einhaltung von gesteckten Ertragszielen der börsenotierten Unternehmen. Aus den Ergebnissen wurde das aktionärsfreundlichste Unternehmen ermittelt. Bewertet wurde nach dem Schulnotensystem. Insgesamt 40 Unternehmen (21 ATX-Unternehmen, zwei Wachstumswerte aus dem Austrian Growth Market und 17 Unternehmen aus den Specialist Market) wurden von den Aktionären genauer unter die Lupe genommen.

Der Sieger

Austria Tabak ging bei der Befragung klar als Sieger hervor. Das Unternehmen erhielt in der Gesamtwertung die Note 1,88. Der zweite Platz ging an die Erste Bank (Note 2), auf Platz drei landete Wienerberger mit der Note 2,09. Austria Tabak schnitt dabei in fast allen Kategorien (Informationspolitik, Image und Kurspotential) als Nummer Eins ab. Einzig in der Sparte "Einhaltung der gesteckten Ertragsziele" schnitt die Erste besser ab. Die Bestnote "Sehr gut" wurde insgesamt 95 mal vergeben. Die meisten "Sehr Guts" erntete der Gesamtsieger Austria Tabak (insgesamt 11mal). VA-Stahl erhielt sieben mal die Bestnote. BWT, der Ersten und Wolford verliehen die Aktionäre die Bestnote jeweils sechsmal.

Die Aktionäre und worauf sie Wert legen

Mehr als die Hälfte der Befragten haben mehr als 50 Prozent ihres vorhandenen Vermögens in Aktien veranlagt. Die große Mehrheit von ihnen besitzt allerdings erst Aktien seit wenigen Jahren. Wesentlicher Punkt: Bei der Aktienauswahl entscheidet in erster Linie das Kurspotential und erst in zweiter Linie Informationspolitik und Image. Auch ist für die meisten der befragten Aktionäre der erzielbare Kursgewinn wesentlich wichtiger als die zu erwartende Dividende. Informationen holen sich Österreichs Aktionäre in erster Linie aus Zeitungen und Fernsehen, daneben gewinnt auch Internet immer mehr an Bedeutung. Professionelle Informationspolitik seitens der Unternehmen vermissen die meisten Anleger. Meist finden sie die Aussagen der Unternehmen "wenig objektiv und daher nicht als Investitionsgrundlage geeignet". Auch Hauptversammlungen haben für Österreichs Aktionäre kaum Bedeutung. Grund dafür: Die meisten Befragten gaben an, daß sie sich als Kleinaktionäre schlecht behandelt fühlen.

Der Preis

Ein Bild des Künstlers Nikolaus Moser wird den Räumen der Austria Tabak in der Porzellangasse mehr Farbe verleihen. Der Titel des Gemäldes lautet Farbe/Licht. Der Künstler Nikolaus Moser studierte in Wien bei Carl Unger und Adolf Frohner. Lòrànd Hegyi, Direktor des Museums moderner Kunst, schreibt über ihn: "Die Malerei von Nikolaus Moser steht im Zeichen der Radikalisierung der Oberfläche. Er versucht die Sinnlichkeit der plastischen Gestaltung des zweidimensionalen Bildes zu steigern, um dadurch die alten Fragen der europäischen Malerei neu formulieren zu können."

Achtung: Sperrfrist bis Montag, 28. Juni 1999, 20:00
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