Hospizpflege für Schwerstkranke

LAK-Fachenquete soll Impuls geben

St.Pölten (NLK) - "Auch wenn wir an der grundsätzlichen Situation schwerstkranker und sterbender Menschen wenig ändern können, so müssen wir doch versuchen, ihnen in dieser schwierigen Phase des Lebens beizustehen", davon sind die beiden niederösterreichischen Spitzenpolitikerinnen Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop und Landesrätin Traude Votruba überzeugt und wollen in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen - in den niederösterreichischen Pflegeheimen und im Bereich der mobilen Hauskrankenpflege - verstärkt auf Hospizpflege setzen. Von der Fachenquete der Landesakademie "In Würde leben - in Würde Abschied nehmen" am Mittwoch, 30. Juni, erwarten sie sich wertvolle Impulse für die zukünftige Arbeit.

Die Anforderungen bei der Pflege und Betreuung unheilbar Kranker an Ärzte, Schwestern, Therapeuten, Seelsorger oder mobile Pflegedienste steigen - sie reichen von der Schmerztherapie bis zur Angehörigenbegleitung, von speziellen Ausbildungserfordernissen bis hin zu ethischen Fragen. Namhafte Experten versuchen bei der Hospiz-Enquete am Mittwoch - auf Einladung der NÖ Landesakademie und des Landes NÖ/Gruppe Gesundheit und Soziales - darauf Antwort zu geben: der österreichische Hospiz-Pionier Prof. Dr. Martin Salzer, der Leiter des mobilen Caritas-Hospiz, Dr. Franz Zdrahal, die Vorsitzende des Dachverbandes Hospiz Österreich, Sr. Mag. Hildegard Teuschl, der Soziologe Univ.Prof. Dr. Anton Amann u.v.m. Über Hospizarbeit in Deutschland wird Pfarrer Heinrich Pera aus Halle/Saale, Wegbereiter und langjähriger Vorsitzender der deutschen Hospizbewegung, berichten.

Die Enquete "In Würde leben - in Würde Abschied nehmen" startet um 9.30 Uhr. Ort: St.Pölten, NÖ Landhausviertel, Landtagssitzungssaal.

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