Swarovski Optik feiert Geburtstag - BILD

50 Jahre auf Erfolgskurs

Absam/Innsbruck - 50 Jahre auf Erfolgskurs - bei den Feierlichkeiten im Tiroler Absam fehlte es an diesem Samstag nicht an Erklärungen dafür, warum Swarovski Optik zu Österreichs Paradeunternehmen zählt: Vor allem die kompromißlose Qualität, die weltweit ihresgleichen sucht, dann die Innovationsfreude, die Jägern, Wissenschaftern und Naturliebhabern ein optisches Highlight nach dem anderen beschert, und schließlich das Engagement der hochqualifizierten Mitarbeiter wurden genannt. Bundespräsident Thomas Klestil fand in seiner Festrede scherzhaft noch einen weiteren Grund:
"Als Unternehmen, das Ferngläser produziert, sieht Swarovski Optik eben schärfer und weiter in die Zukunft."

Heute fertigt Swarovski unter dem Firmenmotto "Mit den Augen des Habicht" als weltweit einziges Unternehmen das Gesamtprogramm an optischen Geräten: Fernrohre, Zielfernrohre und Beobachtungsfernrohre. Nachtsichtgeräte und Entfernungsmesser runden die Produktpalette ab. Und diese wird zur Gänze in Absam gefertigt. "Sichere Arbeitsplätze für das Land Tirol", freute sich Landeshauptmann Wendelin Weingartner bei der Festveranstaltung. So schlossen bei Swarovski Optik bis 1998 insgesamt 279 Optiker- und Feinmechaniker-Lehrlinge ihre Berufsausbildung ab.

Robustheit, höchste Präzision, Schärfe und Farbtreue zeichneten jenes Habicht Fernglas 7x42 aus, das im Gründungsjahr 1949 erstmals konstruiert wurde. Die Wurzeln des Unternehmens reichen aber noch weiter zurück. Daniel Swarovski, ein junger böhmischer Glasschleifer, siedelte sich 1895 im tirolerischen Wattens an. Hier war die Energie preiswerter, die sein Betrieb zur Herstellung von Glasschmucksteinen benötigte. Sohn Wilhelm erprobte seinen Erfindergeist als 17jähriger bei eigenen Schmelzversuchen und schon bald glitzerte in der Werkstatt nur mehr selbsterzeugtes Schmuckglas.

1935 wagte man sich erstmals an optisches Glas: Es wurde gegossen, geschliffen und poliert sowie ein neues Prismenschleifverfahren entwickelt. Heraus kam das Fernglas 6x30. Doch die Nachfrage nach Glasschmuck sprengte die räumlichen Möglichkeiten, weshalb man die optischen Produktionswerkstätten nach Absam in die "Fabrik am Walde" umquartierte. 1949 schlug laut Handelsregister die zweite und eigentliche Geburtsstunde der Swarovski Optik KG.

Zwar machten in den ersten Jahren Brillen den Hauptumsatz aus, doch das Herz des Hobbyastronomen und Naturwissenschafters Wilhelm Swarovskis schlug für Fernrohre und Ferngläser. Aus dieser Liebe entstanden technische Wunderwerke, zu denen etwa das Ausziehfernrohr CT 85 als das derzeit lichtstärkste am Markt zählt. Optik und modernste Elektronik gingen im LRS, einem Laser-Zielfernrohr mit integrierter Entfernungsmessung, eine gelungene Verbindung ein.

Im Wiener Designer Werner Hölbl fand Optik-Chef Dkfm Gerhard Swarovski 1976 einen Partner, der den hochwertigen Produkten seither ihr ansprechendes Äußeres verleiht. Die Verschmelzung von High Tech mit gelungenem Design resultierte in 25 internationalen und nationalen Auszeichnungen und Staatspreisen, die alleine seit 1990 verliehen wurden.

Für die Erhaltung einer artenreichen Umwelt engagiert sich Swarovski nicht mittels leerer Worthülsen, sondern durch mehrere konkrete Projekte. Beispielhaft sei hier der höchst bedrohte Krauskopf-Pelikan genannt. Erst im vergangenen Herbst wurden umfangreiche Ausbesserungsarbeiten in der letzten bulgarischen Brutkolonie an der Donau finanziert. Unter anderem wurden neue Brutplattformen errichtet, wodurch 65 Pelikan-Paare in diesem Frühjahr 74 Jungvögel großziehen konnten, die sonst alle im Donauhochwasser umgekommen wären.

Auch weiterhin will die Geschäftsführung ihr Sponsoring darauf ausrichten, daß ein direkter und möglichst großer Nutzen für die Umwelt gewährleistet ist. "Unsere Geräte werden in der Natur eingesetzt - und nur eine intakte Natur sichert langfristig unsere Existenzberechtigung", resümierte Gerhard Swarovski. Das Thema Ökologie wird aber auch innerhalb der Firmenmauern groß geschrieben:
In der gesamten Reinigung kommen weder FCKW noch CKW zum Einsatz.

Und wie wird es mit dem Absamer Unternehmen weitergehen? "Wir nehmen unser 50jähriges Firmenjubiläum zum Anlaß, den Herausforderungen der Zukunft im Sinne unseres Gründers zu begegnen", so der Optik-Chef. Und zwar mit dem einfachen wie wahren Leitsatz von Daniel Swarovski:
"Das Gute ständig zu verbessern."

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