Brauner: "Aktion Scharf" gegen illegale Verkaufsstände in Wien

Verwaltungsstrafen und Beschlagnahmungen drohen

Wien, (OTS) "Mit Zuckerbrot und Peitsche wird die Stadt
Wien", so die Konsumentenstadträtin Mag. Renate Brauner, "gegen
die grassierenden illegalen Verkaufsstände auf den Wiener Straßen durchgreifen". So kommt es vermehrt vor, dass Gemüse wie Spargel, Erdbeeren oder Marillen feilgeboten werden, ohne dass dafür entsprechende Bewilligungen vorliegen.

Das Marktamt verweist darauf, dass allein im vergangenen Jahr ca 70 Bewilligungen zur Aufstellung eines transportablen Verkaufsstandes ausgestellt wurden. Dennoch habe es dutzende nicht genehmigte Stände gegeben. Bei 300 Kontrollen waren die LebensmittelpolizistInnen gezwungen, in 150 Fällen Anzeigen zu erstatten. Die Verwaltungsstrafen belaufen sich im
Wiederholungsfall auf bis zu 15.000 Schilling.

Aufgrund der Zunahme illegaler Verkaufsstände will nun die Stadt zu härteren Maßnahmen greifen. Brauner, die hier Partei auf Seiten des Präsidenten des Freien Wirtschaftsverbandes, GR Fritz Strobl ergreift: "Es ist nicht einzusehen, wieso diejenigen Betriebe, welche Standmieten, Abgaben zahlen und Auflagen
einhalten gegenüber illegalen Marktstandlern benachteiligt werden sollten."

Brauner verweist darauf, daß für die Erteilung der Gebrauchserlaubnis und die Genehmigung nach der Straßenverkehrsordnung zentral das Wiener Marktamt verantwortlich ist. Dies gewährleiste eine rasche und unbürokratische Erledigung. Zudem steht als Informationsstelle allen potentiellen Standlern
das Wiener Marktamt unter der Servicenummer 71116-87952 mit Rat
und Tat zur Verfügung, so die abschließende Bemerkung der Konsumentenstadträtin. (Schluß) wb

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