Vorausmeldungen GEWINN 7/8/99

(Erscheinngstermin 30. Juni 99) In Tirol werden die höchsten Immobilienpreise bezahlt

Wien (OTS) - Tirol ist bei den Immobilienpreisen das mit Abstand teuerste Bundesland. Laut der aktuellen Grundstückspreisübersicht des Wirtschaftsmagazins GEWINN (mit Daten aus 1.200 Gemeinden) kostet ein Baugrundstück in der Gemeinde Hall bis zu 8.000 Schilling pro Quadratmeter. Im Innsbrucker Stadtteil Saggen kann der Quadratmeterpreis für Bauland sogar auf bis über 9.000 Schilling klettern. Begründet werden die hohen Immobilienpreise in Tirol mit dem Einfluß des deutschen und italienischen Marktes. Ein Innsbrucker Makler: "München hat die höchsten Immobilienpreise Deutschlands, Bozen ist eine der teuersten Städte Italiens. Im Vergleich zu diesen Städten ist Innsbruck sogar die günstigere Alternative für Immobilienkäufer." Auf Basis der Grundstückspreisübersicht bietet GEWINN in Zusammenarbeit mit der TU-Wien erstmals österreichweit die Möglichkeit eines EDV-Schätzgutachtens an.

Zwtl. Sozialversicherung bittet doppelt zur Kasse

Gewerbetreibende werden von der Sozialversicherung doppelt zur Kasse gebeten werden. Wie das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, droht zu den ohnehin auf über 18 Prozent erhöhten vorläufigen Beitragszahlungen für das Jahr 1998 eine zusätzliche "versteckte" Beitragserhöhung in noch unbekannter Höhe. Das zugrundeliegende Sozialversicherungsgesetz ist als sogenannter "Ausgleichsbeitrag" seit 1. Jänner 1999 in Kraft und gilt bereits für die Steuerbescheide 1998. Bislang wäre es nach dem Steuerbescheid für 1998 zu einer individuellen Nachbemessung und je nach Ergebnis dieser Nachberechnung zu Rück- beziehungsweise Nachzahlungen der Beiträge gekommen. Nun wird, nachdem 90 Prozent der Steuerbescheide erledigt sind, noch einmal nachgerechnet und falls die endgültigen SV-Beitragsvorschreibungen unter den vorläufig eingezahlten liegen, die Beiträge einfach nachträglich erhöht. "Es ist noch nicht das letzte Wort gesprochen!", gibt sich Dr. Martin Gleitsmann, Sozialversicherungsexperte der Wirtschaftskammer, zwar kämpferisch, muß aber doch eingestehen: "Der Passus ist zwischen Tür und Angel ins Gesetz gekommen. Die Wirtschaftskammer hat immer alles unternommen, um das zu verhindern."

"Barmherzige Brüder" gewinnen Rechtsstreit um Zinshäuser in Wien

Das Convent der Barmherzigen Brüder erbt vier Zinshäuser in der Wiener Innenstadt. Die Häuser waren 1995 in die "Maria Theresia Wittke-Gedächtnisstiftung" eingebracht worden. Offenbar hatte die 1997 verstorbene Maria Theresia Wittke, eine der vermögendsten Hausbesitzerinnen Wiens, jedoch die Barmherzigen Brüder zu ihren Alleinerben bestimmt. Wie das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, kam es nun zu einem Ausgleich zwischen dem Convent und der Stiftung und zu einer Aufteilung des Immobilienbesitzes. Seit Mitte Mai gehören die Häuser Gonzagagasse 3, Mahlerstraße 5, Sterngasse 4 und Georg-Coch Platz 3, alle im Ersten Bezirk, nun den Barmherzigen Brüdern.

Digitale Kameras werden Alltagstauglich

Die neue Generation der Digitalkameras ist erstens deutlich günstiger, liefert zweitens schärfere Bilder als ihre Vorgänger und ist drittens auch in der Bedienung weitaus alltagstauglicher geworden. In seiner aktuellen Ausgabe testete das Wirtschaftsmagazin GEWINN 19 Digitalkameras. Ergebnis: Es gibt auch schon relativ günstige Einstiegsmodelle ab 6.400 Schilling, die durchwegs brauchbare Ergebnisse liefert. Dank der neuen Wechselspeichermedien wie Smart Media, Compact Flash, PC-Card oder Memory Stick können die digitalen Fotos nun einfach wie mit Filmen gespeichert und archiviert werden.

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