FORMAT: Staatsanwalt bring in Causa Rosenstingl neun Strafanträge ein

Neben Gebrüdern Rosenstingl Anklagen gegen zwei weitere Familienmitglieder

Wien (OTS) - Der Wiener Staatsanwalt Ronald Schön wird neben Strafanträgen gegen Peter und Herbert Rosenstingl sieben weitere Anklagen einbringen, darunter zwei gegen weitere Mitglieder der Familie. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Laut FORMAT wird sich der vor zehn Tagen von Brasilien ausgelieferte Ex-FPÖ-Nationalrat Peter Rosenstingl im Vorhabensbericht des Wiener Staatsanwaltes Ronald Schön wegen Untreue und Betrug mit einem Schaden von voraussichtlich 160 Millionen Schilling verantworten müssen.

Rosenstingls älterer Bruder, der seit 16. Mai des Vorjahres in Untersuchungshaft sitzende Ex-Geflügelhändler Herbert Rosenstingl, 51, muß mit einer Anklage wegen schweren gewerbsmäßigen Betruges und Krida rechnen.

FORMAT berichtet weiter, daß auch Herbert Rosenstingls Ehefrau Gertrude wegen Kridaverdachts belangt werden soll. Als viertes Mitglied der Familie hat sich der vor drei Jahren nach Kenia ausgewanderte Schwiegersohn Herbert Nowak zu verantworten.

In der ersten Prozeßwelle werden laut FORMAT neben den Gebrüdern Rosenstingl zwei Protagonisten des Finanz-Sumpes der niederösterreichischen FPÖ vor Gericht gestellt: Niederösterreichs Ex-FPÖ-Chef Bernhard Gratzer, der für einen von Peter Rosenstingl vermittelten Kredit selbst 650.000 Schilling Provision kassiert haben soll, sowie der Ternitzer Kreditvermittler Josef Dinhopel. Er soll zwölf Millionen für Kredite kassiert haben, die er an die längst konkursreifen Rosenstignl-Brüder vermittelte.

Mit Strafanträgen bedacht werden laut FORMAT außerdem zwei Banker, darunter der gefeuerte Chef der Raiffesienbank Puchberg/Schneeberg. Schließlich muß auch ein Wiener Rechtsanwalt mit einer Anklage rechnen.

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