"Fettkiller"-Tee: Schlanker wird nur die Brieftasche Test der AK Kärnten ergab große Preisunterschiede

Klagenfurt (OTS) - Der chinesische Pu-Erh-Tee, laut Werbung ein "regelrechter Fettkiller, ein sensationell wirkendes Mittel", verspricht Gewichtsreduktion ohne Diät. Die Konsumenten-beratung der Arbeiterkammer Kärnten hat die Preise für den Tee erhoben und festgestellt: schlanker wird vor allem die Brieftasche.

Pu-Erh Tee ist ein durch ein spezielles Verfahren hergestellter Schwarztee. Erhältlich ist er in Apotheken, Reformhäusern, Super- und Drogeriemärkten. Laut Werbung soll er hartnäckige Fettreserven und Problemzonen angreifen und die Energiegewinnung in den Fettdepots erhöhen. Wissenschaftlich ist die Wirkung des Tees jedoch nicht erwiesen. Trotzdem greifen viele Konsumenten wegen der Aussicht, ohne Hunger schlank zu werden, tief in die Tasche.

Die AK-Konsumentenberatung hat erstaunliche Preisunterschiede beim Pu-Erh-Tee festgestellt. Im günstigsten Fall ist die 100-Gramm-Packung bereits um 46 Schilling erhältlich, im teuersten Fall muß man 273 Schilling dafür bezahlen. Die genauen Ergebnisse der Erhebung werden in der neuen Ausgabe des AK Konsumentenmagazins -tip veröffentlicht.

Pu-Erh-Tee ist auch in gepreßter Form als Tablette oder in Fladen erhältlich. Ein zirka 370 Gramm schwerer Teefladen kostet 415 Schilling. Die Konsumentenberatung der AK erhob den Preis des Tees in 19 Geschäften. Laut Auskunft des Handels richten sich die großen Preisunterschiede nach der Qualität des Tees.

Erfolgversprechender und günstiger abnehmen kann man laut Konsumentenberatung, wenn man seine Ernährung auf Kohlehydrate, Obst und Gemüse umstellt und drei bis vier Mal pro Woche 30 Minuten Bewegung macht.

Der Boom auf Nahrungsergänzung in Pillenform, allerlei "Wundermittel" und Schlankheitsmacher hält unvermindert an. Um sich vor unliebsamen Überraschungen besser zu schützen, rät die Arbeiterkammer: ordern Sie Schlankheits- oder "Wundermittel" nicht über Postkastenfirmen, insbesondere nicht aus dem Ausland. Gewährleistung und Schadenersatz sind in solchen Fällen kaum durchsetzbar. Beziehen Sie solche Produkte auch nicht über den Versandhandel. Der Vertrieb ist zwar verboten, erfolgt aber häufig trotzdem. Auch in diesem Fall sind Rechtsansprüche nur schwer durchsetzbar. *****

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