Vom Netzbetreiber bis zum Handykunden: Know-how von Siemens Österreich auf allen Gebieten der Informations- und Kommunikationstechnik

Wien (OTS) - Mit seinem im Oktober 1998 gegründeten Arbeitsgebiet Information and Communications hat Siemens eine Entwicklung vorweggenommen, die erst am Beginn steht - nämlich die rasante Verschmelzung von Produkten, Diensten und Lösungen für Informationsverarbeitung auf der einen und der Kommunikation auf der anderen Seite. Siemens hat damit eine Vorreiterrolle in der Computer-und Telekommunikationsbranche übernommen und kann seinen Kunden sein komplettes Know-how auf diesem Gebiet aus einer Hand anbieten. Information und Kommunikation ist der am schnellsten wachsende Markt der Welt. Er entwickelt sich im Durchschnitt mit mehr als 10 Prozent, in einzelnen Segmenten sogar mit bis zu 20 Prozent pro Jahr. In Österreich liegt das Marktvolumen für Information und Kommunikation derzeit jenseits der 100 Mrd. ATS Marke.

Das Siemens Arbeitsgebiet IC besteht aus den Bereichen Netze (Information and Communication Networks ICN), Produkte (Information and Communication Products ICP) und Siemens Business Services (SBS), die seit 1. April 1999 als Bereich der Siemens AG Österreich mit eigener Rechtspersönlichkeit geführt wird.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres (1.10.1998 bis 31.3.1999) steigerte sich der Umsatz von IC im Vergleich zum vergangenen Halbjahr um mehr als 14 Prozent auf rund 7 Mrd. ATS. Information and Communications umfaßt in Österreich mehr als 2.100 Mitarbeiter. Darüber hinaus arbeiten noch rund 2.500 Entwickler mit einer Wertschöpfungsleistung von rund 3 Mrd. ATS für weltweite Siemens IC Aktivitäten.

Nummer 1 bei Netzbetreibern Siemens ist mit dem Arbeitsgebiet Information and Communications im Informationstechnologie- und Telekombereich mit 25.500 Privat-, Geschäfts- und Behördenkunden die klare Nummer Eins am österreichischen Markt.

Seit der Liberalisierung des Festnetzmarktes am 1.1.1998 gibt es etwa 40 Festnetzlizenzen für Sprachtelefonie. Alle wesentlichen alternativen Betreiber wie UTA, tele.ring und Citykom sowie kleinere Betreiber wie MIT, Pegasus, COLT und TelePassport verwenden Sprach-und Datenvermittlungstechnologie von Siemens. Der Ausbau und die Weiterentwicklung des österreichweiten Netzes für die Telekom Austria ist eine der wichtigsten Aktivitäten bei Siemens Österreich.

Was wäre max. ohne Siemens Seit 1996 baut Siemens das max.mobil.-Netz auf und dies im internationalen Vergleich mit Rekordgeschwindigkeit. Nicht nur der Netzaufbau auch die Teilnehmerzuwachsraten können sich mehr als sehen lassen. Derzeit hält max.mobil. einen GSM-Marktanteil von nahezu 40 Prozent und hat mehr als 1 Million Teilnehmer. Wesentlich dazu beigetragen haben Services wie "HerziLine", ein auf IN-Plattform (Intelligente Netze) realisierter Prepaid Service, und die erste flächendeckende Verfügbarkeit von Enhanced Full Rate (EFR), die kristallklare Sprachqualität im gesamten Mobilfunknetz bietet.

Österreich Export von GSM- und Telekom-Netzen Für den Export lieferte Siemens Österreich schlüsselfertige Mobilfunknetze an Betreiber in Kroatien, Bosnien Herzegowina, Republika Srpska und Slowenien. In Slowenien wird für Si-mobil ein schlüsselfertiges digitales Mobilfunknetz für 180.000 Teilnehmer errichtet. Weitere GSM-Netze sind in Malta, Armenien, Rußland und im Iran in Betrieb, an Ägypten und Indonesien wurde umfangreiche Infrastruktur für Telekom-Netze geliefert.

Als Besonderheit im weltweiten Siemens Geschäft trägt die Siemens AG Österreich seit 1994 die volle unternehmerische Verantwortung für alle Aktivitäten in Slowenien, Kroatien, der Slowakei und seit März 1996 auch für Bosnien.

GSM-Netze von Siemens bei 120 Betreibern in 65 Ländern Der Mobilfunk gewinnt immer mehr an Bedeutung - Ende 1998 telefonierten weltweit bereits etwa 300 Millionen Menschen mobil, davon etwa 130 Millionen mit GSM, dem de facto Weltstandard. Im Bereich der GSM Infrastruktur ist Siemens weltweit die Nummer drei - insgesamt hat Siemens bisher für über 120 Betreiber in mehr als 65 Ländern GSM-Mobilfunknetze aufgebaut. Jeder dritte GSM-Anruf weltweit wird über ein Siemens-Vermittlungssystem geführt. Planung und Aufbau von Mobilfunknetzen erfordern ein Verständnis der gesamten Wertschöpfungskette zwischen Netzbetreiber, Service Provider bis hin zum Endkunden. Über dieses Know-how verfügt Siemens wie kaum ein anderes Unternehmen.

Telefone - Markt in Österreich Der österreichische Gesamtmarkt für Telefonendgeräte umfaßt jährlich etwa 2,5 Millionen Stück. 12 Prozent davon entfallen auf drahtgebundene Telefone, 13 Prozent auf Schnurlostelefone und 75 Prozent auf Mobiltelefone.

Im Segment der drahtgebundenen Endgeräte führt Siemens mit einem mengenmäßigen Anteil von 62 Prozent den Markt an. Der Trend in diesem Segment geht hin zu einer Substitution von drahtgebundenen Telefonen durch mobile und schnurlose Endgeräte.

Am Schnurlos-Markt ist Siemens seit 15 Jahren Marktführer und hält derzeit einen Anteil nach Stück von knapp 50 Prozent. Schnurlostelefone lösen zunehmend die drahtgebundenen Endgeräte als Standard ab.

Bei den GSM-Produkten ist Siemens mit einem mengenmäßigen Marktanteil von 16 Prozent derzeit die Nummer drei in Österreich. Siemens GSM Produkte werden zur Zeit hauptsächlich über Netzbetreiber vertrieben.

Aufholjagd im Handy-Markt Mit dem im Frühjahr 1999 vorgestellten Handy C25 präsentierte Siemens bereits ein überaus erfolgreiches Produkt im Dualband-Segment. Franz Geiger, Leiter von Information and Communication Products bei der Siemens AG Österreich: "Mit dem brandneuen S25 Handy will Siemens auf den zweiten Platz am österreichischen Handymarkt vorstoßen."

Zukunft: voice is mobile, data goes mobile Sprachübertragung erfolgt bereits weitgehend über mobile Telefonie: Voice is mobile. Paradebeispiel dafür ist Skandinavien, wo bereits mehr Gesprächsminuten mobil als über das Festnetz geführt werden. Noch stärker als die Nachfrage nach mobiler Telefonie wird der Anteil von Daten im Mobilfunk wachsen. Nutzen heute lediglich zwei Prozent der GSM-Teilnehmer Datendienste, werden es im Jahr 2005 bereits 15 bis 20 Prozent sein. Der Trend zur Konvergenz von Sprach- und Datennetzen, Fest- und Mobilfunknetzen sowie Mobilfunknetzen und Internet läßt Datenübertragungen im Mobilfunk zunehmend wichtiger werden. Durch spezielle Techniken im GSM-System wie GPRS (General Packet Radio Service) oder EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) wird bereits bald genügend Bandbreite für Multimediaanwendungen im Mobilfunk zur Verfügung stehen.

Der Durchbruch für Datenanwendungen wird mit der Einführung der dritten Mobilfunkgeneration UMTS (Universal Mobile Telecommunication System) ab dem Jahr 2002 kommen. Siemens entwickelt gemeinsam mit NEC dafür die Systeme und Dienste und wird bis 2002 etwa 14 Milliarden Schilling in die UMTS Technologie investieren. Weltweit wird ein Massenmarkt für UMTS-Endgeräte ab 2004 erwartet.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Gerald Oberlik
Tel.: (01) 170775901
e-mail: Gerald.Oberlik@siemens.at

Siemens AG Österreich

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS