ARBÖ: Österreich bedarf keiner EU-Regelung für die Altautoentsorgung

Wien (ARBÖ) - Die Entsorgung der Altautos ist in Österreich nach Ansicht des ARBÖ bestens geregelt. Seit 1992 besteht zwischen dem Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten, dem Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie und der Wirtschaftskammer die freiwillige "Alt-Pkw-Recyclingvereinbarung".

Entsprechend dieser Vereinbarung nimmt der österreichische Fahrzeughandel jedes angebotene Altfahrzeug zurück. Die weitere Entsorgung erfolgt über sechs Schredderbetriebe. Die hohe Dichte der Rückgabestellen bewirkt für den Konsumenten kurze Transportwege und damit Kostenvorteile. Herrenlos abgestellte Autowracks stellen eine Ausnahme dar.

Österreich bedarf daher keiner EU-Regelung für die Altautoentsorgung. Der ARBÖ hat kein Verständnis dafür, daß das einfach funktionierende System durch eine bürokratische und damit teuere EU-Regelung ersetzt werden soll, auch wenn sich der österreichische Umweltminister Dr. Martin Bartenstein dafür einsetzt.

Offensichtlich ist aber der Individualverkehr ein besonders beliebter Kritikpunkt des Umweltministers. Anders wäre auch die Publizierung der Studie über die Erkrankungen und Todesfälle durch die Luftverschmutzung nicht zu erklären, wo die Hauptschuld den Diesel-Fahrzeugen zugeschrieben wird. Dabei wird übersehen, daß in der Schweiz, wo nahezu keine Diesel-Pkw und wesentlich weniger Lkw zugelassen sind, eine ähnliche Erkrankungshäufigkeiten wie in Österreich festgestellt wurde.

Österreich ist nach wie vor ein Land mit besonders hohen Umweltstandards. Diese Vorreiterrolle, für die österreichische Kraftfahrer viele Milliarden ausgeben mußten, sollte nicht vergessen werden, meint der ARBÖ.

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