Vorbildliche Bauten in Niederösterreich:

Ehrung der fünf Preisträger am 28. Juni in St.Pölten

St.Pölten (NLK) - Die Bandbreite der Baukultur in Niederösterreich zeigt alljährlich der Wettbewerb für vorbildliches Bauen, der heuer bereits zum 34. Mal stattfand. Insgesamt wurden wieder 23 Bauwerke eingereicht. Wohn- und Bürogebäude, Einfamilienhäuser und Geschäftshäuser gehören ebenso dazu wie Fabriksgebäude, ein Feuerwehrhaus, eine Grenzkontrollstelle, ein Stadtmuseum, eine Stadtgestaltung, ein Wasseraufbereitungsgebäude oder eine Brücke. Von einer fachkundigen Jury wurden fünf Bauwerke ausgewählt, die die Voraussetzungen für eine Anerkennung als vorbildliche Bauten voll erfüllten. Als Beurteilungskriterien wurden neben der architektonischen Gestaltung die funktionelle Lösung, die einwandfreie technische und materialgerechte Ausführung sowie das Einfügen in das Landschafts- bzw. Ortsbild herangezogen. An die Planer und Bauherren der diesjährigen Preisträger wird Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka am kommenden Montag, 28. Juni, um 10 Uhr im Rahmen eines Festaktes im St.Pöltner Landhaus Urkunden und Plaketten überreichen.

Folgende Bauwerke werden ausgezeichnet:
Werksgebäude der Metallbau Heidenbauer, Wiener Neudorf: Das an der Bundesstraße 17 gelegene Werksgebäude fällt durch seine unkonventionellen Strukturen auf. Es zeigt die Möglichkeiten einer hochwertigen Metallverarbeitung von der Primärkonstruktion bis zum Innenausbau. Das Bauwerk ist ein gutes Beispiel für einen Industriebau, der durch konstruktive und räumliche Eigenheiten überzeugt. Planer: Dipl.Ing. Günther Domenig, Graz, Bauherr:
Metallbau Heidenbauer GesmbH Bruck an der Mur.
Einfamilienhaus Kovacs, Laab im Walde: Das am nördlichen Ortsrand von Laab im Walde gelegene Wohnhaus verbindet die Vorzüge der ländlichen Umgebung mit den urbanen Wohnvorstellungen und Funktionserfordernissen der Bauherrn. Bei der Planung wurde großes Augenmerk auf die naturräumlichen Gegebenheiten des Hanggrundstückes sowie den Natur- und Landschaftsbezug des Hauses gelegt. Planer: Mag. Matthias Mulitzer, Wien, Bauherr: Mag. Renate Kovacs-Weihs und Patrick Kovacs.
Umbau des Stadtmuseums Waidhofen an der Ybbs: Mit dem Umbau des Stadtmuseums wurde das bisher beengte und weitgehend ungenutzte Erdgeschoß für eine zusammenhängende Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche freigemacht. Die zur Unterfangung verwendete Stahlkonstruktion zeigt die gelungene Harmonisierung von moderner Technik und zeitgemäßer Gestaltung mit der alten Bausubstanz. Planer:
Dipl.Ing. Ernst Beneder und Dipl.Ing. Anja Fischer, Wien, Bauherr:
Stadtgemeinde Waidhofen an der Ybbs.
Nitratentfernungsanlage Obersiebenbrunn: Die Nitratentfernungsanlage Obersiebenbrunn der NÖSIWAG besteht aus einer Halle mit Bioreaktoren und Filtern, den Schlammabsetzbecken und der davor angeordneten "Welle" mit Schaltwarte, Labor, Werkstätte und Besprechungsraum. Die gesamte, weit abseits des Ortes auf einem freien Feld stehende Anlage besticht vor allem durch ihre gut gelungene Verbindung von Architektur und technischer Funktionalität. Planer: Dipl.Ing. Doris Schulz und Dipl.Ing. Gerhard Schulz, Mödling, Bauherr: NÖSIWAG, Maria Enzersdorf.
Talübergang Gernitzbach bei Großmotten: Der Talübergang Gernitzbach im Verlauf der Bundesstraße 37 (Kremser Straße) entlastet den Ort Großmotten vom Durchzugsverkehr. Die 161 Meter lange Brücke überquert in 30 Metern Höhe die Talmulde. Ihre besonderen Merkmale sind die baumartig verzweigten Stützpfeiler, die eine schlanke Konstruktion mit hoher Wirtschaftlichkeit, Dauerhaftigkeit und Ästhetik ermöglichen. Planer: Dipl.Ing. Erhard Kargel, Linz, Bauherr:
Bundesstraßenverwaltung beim Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Brückenbau.

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