Essen auf Rädern wird vom Land höher gefördert

Votruba: Dank gilt vor allem ehrenamtlichen Mitarbeitern

St.Pölten (NLK) - Der Bedarf an Zustellung von "Essen auf Rädern" steigt ständig. Wurden 1982 noch 679.000 Portionen zugestellt, konnten 1998 bereits über 2,3 Millionen Mahlzeiten gezählt werden, welche das Land mit rund 18 Millionen Schilling förderte. Allein das amtliche Kilometergeld stieg von 4,30 Schilling im Jahr 1993 auf 4,90 Schilling im Vorjahr. Zudem nahmen die Kosten für das eingesetzte Personal und für die Sachaufwendungen zu.

Dieser Tage wurde nun auf Antrag von Landesrätin Traude Votruba von der NÖ Landesregierung eine verbesserte Förderung beschlossen und rückwirkend mit Anfang 1999 in Kraft gesetzt: Der Beitrag für "Essen auf Rädern" wird von 9,50 auf 10,50 Schilling pro Portion angehoben, bei einer Zustellung bis zu 7.000 Mahlzeiten im Jahr durch die Gemeinde oder einen privaten Wohlfahrtsträger. Für jede weitere Portion pro Jahr werden jetzt 7,50 Schilling - früher 6,50 Schilling - verrechnet.

Landesrätin Traude Votruba erläuterte dazu: "Diese Änderung ist vor allem auch im Sinne der 134 Gemeinden und 98 privaten Wohlfahrtsträger und ein willkommener Anlaß, den Helferinnen und Helfern der Zustelldienste ein ‚Dankeschön‘ zu sagen." Bei "Essen auf Rädern" würden viele ehrenamtliche Zustellerinnen und Zusteller mitarbeiten, deren Mühe, Fleiß und Einsatz man immer wieder hervorheben sollte. Besonders in Ballungsgebieten können die Senioren mit einem dichten Netz rechnen, und auch die Vielfalt der Speisen und die Qualität des angebotenen Essens nehme immer noch zu. In vielen Gemeinden werde zudem "Essen auf Rädern" auch am Samstag und am Sonntag angeboten, und besonders die Umstellung auf Tiefkühlkost stellt eine immer häufiger gewählte Alternative dar.

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