Generalerneuerung Südautobahn:

Baustellenkonzept mit Schwerpunkt Sicherheit

St.Pölten (NLK) - Die Südautobahn im Bereich Vösendorf bis Guntramsdorf ist nach knapp 40 Jahren am Ende ihrer Lebensdauer angelangt. Bei Inbetriebnahme lag der tägliche Verkehr unter 10.000 Fahrzeugbewegungen, heute erreicht er in manchen Bereichen über 100.000 - es ist das am stärksten befahrene Straßenstück in Niederösterreich. Eine Generalerneuerung ist daher absolut notwendig, gleichzeitig wird auch die Errichtung eines vierten Fahrstreifens in Angriff genommen. Punktuelle Sanierungsmaßnahmen würden ungleich größere Verkehrsbehinderungen erzeugen.

Nach einer ersten schwierigen Phase der Vorbereitung wurde kürzlich mit der Verbreiterung des Pannenstreifens nach außen begonnen. Damit stehen im Baustellenbereich wieder 3 Fahrstreifen für den Verkehr zur Verfügung. Die sichere Trennung zum Baustellenbereich wird durch eine neuartige Längsleiteinrichtung gewährleistet. Auf einer Länge von 7 Kilometern wurden während der Nachtstunden 9 Zentimeter hohe und auch bei Nacht gut sichtbare "Klemmfix" auf der Fahrbahn aufgebracht.

Im Überleitungsbereich wird die Straße auf einer Länge von 1 Kilometer beleuchtet, um in diesem besonders sensiblen Bereich das Sicherheitsrisiko zu senken. Eine 80 km/h-Beschränkung im Baustellenbereich bringt eine höhere Leistungsfähigkeit und wird zusätzlich durch optische Geschwindigkeitsanzeigen verstärkt.

Die neuesten Planungen hat der NÖ Straßendienst gestern im Rahmen eines Informationsabends in Vösendorf vorgestellt. Vorschläge von Einsatzorganisationen wurden bei der weiteren Planung bereits berücksichtigt. So werden in der Bauphase sämtliche Auffahrten offen bleiben, die Verkehrsführung wurde so geändert, daß der Pannenstreifen bzw. die Baustraße auch als Rettungszufahrt erhalten bleibt. Detailabsprachen über das Sicherheitskonzept werden noch im Juli 1999 mit den betroffenen Einsatzorganisationen durchgeführt.

Statt einer völligen Sperre einer Richtungsfahrbahn und der damit verbundenen Gegenverkehrsführung auf der anderen Richtungsfahrbahn (6 + 0 ) wurde nunmehr eine Lösung gefunden, die eine Zufahrt der Einsatzorganisationen für beide Verkehrsrichtungen ermöglicht (5 + 1).

Im Jahr 2000 ist die Adaptierung des Mittelstreifens und der betroffenen Brückenobjekte vorgesehen. Die eigentliche Generalerneuerung erfolgt in 4 Phasen zwischen 2001 und 2004.

Der NÖ Straßendienst wird über die weiteren Planungs- und Baufortschritte regelmäßig informieren und ersucht um Verständnis für mögliche Verkehrsbehinderungen.

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