Konflikt im Stadtschulrat: Wiener Liberale für Arbeitsgruppe zum Bestellungs-Objektivierungsverfahren

Alkier für Allparteienlösung statt trilateraler Scholz-SPÖ-ÖVP-Gespräche

Wien (OTS) Das Objektivierungsverfahren zur Bestellung von SchulleiterInnen könne offensichtlich nur dann sinnvoll weiterentwickelt werden, wenn die Reformen auch von einer breiten Mehrheit über Parteigrenzen hinweg getragen werden, sagte heute Wolfgang Alkier, liberaler Fraktionssprecher im Stadtschulratskollegium, vor der Kollegiumssitzung im Wiener Stadtschulrat am Nachmittag.

Die Liberalen treten deshalb für die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung des "Wiener Modells zur Bestellung von SchulleiterInnen" ein. In dieser Arbeitsgruppe sollen alle Fraktionen über den Sommer entsprechende Vorschläge präsentieren und diskutieren. "In einer kleinen Arbeitsgruppe können verhältnismäßig rasch Arbeitsergebnisse erzielt werden. Dies hat bereits die Einsetzung einer Arbeitsgruppe bei der Überarbeitung der Geschäftsordnung im Stadtschulrat unter liberalem Vorsitz deutlich gezeigt", so der liberale Bildungssprecher.

Statt trilateraler Gespräche zwischen SPÖ, ÖVP und Stadtschulratspräsident Scholz, wäre es zielführender und demokratischer, alle Fraktionen einzubeziehen. "Nur so kann im Herbst ein neues Modell zur Bestellung von SchulleiterInnen beschlossen werden, das auch eine breitere Unterstützung erfährt", betonte Alkier abschließend.

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