Sitzung des NÖ Landtages - 4. Fortsetzung

St.Pölten (NLK) - Abgeordneter Herbert K a u t z (SP) berichtete zu einem Antrag betreffend a.ö. Krankenhaus St.Pölten, 2. Bauabschnitt - 1.Bauetappe, Gesamtausbau.

Abgeordnete Marie-Luise E g e r e r (VP) eröffnete die Debatte mit dem Hinweis, das Krankenhaus St.Pölten sei ein Zentralversorgungskrankenhaus, das von allen Landesteilen aus gut erreichbar sei. Gerade in den letzten Jahren konnte eine große Leistungssteigerung im medizinischen Bereich erreicht werden, was auch mit zusätzlichen Kosten verbunden gewesen sei. Die Bedeutung des St.Pöltner Krankenhauses ließe sich auch anhand einiger Zahlen unterstreichen. So gab es im Vorjahr 41.000 stationäre Patienten, 109.000 wurden ambulant behandelt. Die durchschnittliche Verweildauer der stationären Patienten lag bei 10,5 Tagen. In einer ersten Bauetappe sollen nun 780 Millionen Schilling in einen Neubau in unmittelbarer Nähe des Altbaues investiert werden, der unter anderem eine Kardiologie, eine Herzchirurgie, eine Kieferambulanz, eine Orthopädie sowie Räume für das Pflege- und Verwaltungspersonal vorsieht. Die Bauzeit liegt bei rund dreieinhalb Jahren, bis zur endgültigen Fertigstellung müsse man aber mit rund fünf Jahren rechnen.

Auch Zweite Präsidentin des NÖ Landtages Heidemaria O n o d i (SP) unterstrich die zentrale Versorgungsfunktion des St.Pöltner Krankenhauses. Das komplette Ausbauprogramm, das in mehreren Etappen erfolge, mache insgesamt 1,7 Milliarden Schilling aus. Derzeit verfüge das St.Pöltner Krankenhaus über 1.100 systemisierte Betten. Der Anteil der Stadt St.Pölten am ersten Bauabschnitt (780 Millionen Schilling) betrage 135 Millionen Schilling. Naturgemäß gebe es Diskussionen, wo verschiedene Rechtsträger und Geldgeber am Werk seien. Im Interesse eines funktionierenden Gesundheitswesens im Zentralraum Niederösterreichs seien aber die Investitionen gut angelegtes Geld. Sinnvoll wäre auch eine Kooperation mit dem Kremser Krankenhaus. Derzeit beschäftige das St.Pöltner Krankenhaus über 2.000 Bedienstete, davon 21 Primarärzte, rund 300 Ärzte, über 1.000 Personen im Pflegebereich, 200 im Verwaltungsbereich und über 400, die für den Betrieb des Krankenhauses (Professionisten etc.) zuständig sind.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Fortsetzung folgt

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