Sitzung des NÖ Landtages - 3. Fortsetzung

St.Pölten (NLK) - Abgeordneter Anton R u p p (SP) berichtete zu einem Antrag betreffend NÖ Landesberufsschulen; Bauprogramm und Qualifikationsmaßnahmen.

Abgeordneter Mag. Martin F a s a n (GA) meinte, bei vielen Berufsschulen sei ein Neubau besser als eine Sanierung. Das Bauprogramm könne er nachvollziehen.

Abgeordneter Wolfgang H a b e r l e r (FP) erklärte das Lehrlingspaket sei ein "Schmähpaket", weil man Jobs ohne Zukunft schaffe. Insgesamt müßten Lehrberufe aufgewertet werden. Neben einem Ausbauprogramm brauche man auch ein "Zukunftsprogramm" für Lehrberufe.

Abgeordneter Herbert K a u t z (SP) betonte, das österreichische Berufsschulsystem sei vorbildlich. Bezüglich der Landesberufsschule Pöchlarn müsse man überlegen, ob man sie neu baue oder saniere. In Langenlois gebe es nur Schlafmöglichkeiten. Stockerau II zu adaptieren, bringe nichts, es sei zu abgewohnt. Der Berufsschule St.Pölten würden Feuerschutzmaßnahmen fehlen.

Abgeordneter Alfred D i r n b e r g e r (VP) erläuterte, 52 Prozent eines jeweiligen Geburtsjahrganges seien Lehrlinge. Angesichts eines Minus von 21,8 Prozent an Lehrstellensuchenden gegenüber dem Vorjahr und 404 gemeldeten offenen Lehrstellen liege man in Summe mehr als ausgeglichen, zukünftige Qualitätsaspekte seien aber ständig zu evaluieren.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Abgeordneter Herbert K a u t z (SP) berichtete zu einem Antrag betreffend a.ö. Krankenhaus Korneuburg, Gesamtausbau (3. Bauabschnitt) Umplanung - inklusive Küchenausbau, Erhöhung der Gesamtherstellungskosten

Abgeordneter Mag. Martin F a s a n (GA) eröffnete die Debatte und kündigte die Zustimmung seiner Fraktion für beide Krankenhausprojekte an. Während für St.Pölten ein klares Konzept vorliege, sei aber für Korneuburg mehr Planungsgenauigkeit und ein größeres Arbeitstempo einzufordern.

Abgeordnete Barbara R o s e n k r a n z (FP) erinnerte an das politische Tauziehen zwischen Korneuburg und Stockerau. Es sei befriedigend zu sehen, daß jetzt endlich etwas weitergehe.

Abgeordneter Mag. Wolfgang M o t z (SP) sagte, es habe relativ lange gedauert, dem dringenden Wunsch der Korneuburger Bevölkerung nachzukommen, jetzt habe man eine optimale Lösung für beide Standorte gefunden. Bei gutem Baufortschritt werde der Neubau in dreieinhalb Jahren eröffnet werden können. Der Sinn der Kooperation zwischen Korneuburg und Stockerau liege in der Anhebung der Qualität, in einer Kostensenkung und in abgestimmten Investitionen. Der nächste Quantensprung für die Strukturen des NÖ Gesundheitswesens werde eine Kooperation der Bundesländer Niederösterreich, Wien und Burgenland sein.

Abgeordnete Dorothea S c h i t t e n h e l m (VP) meinte, Gesundheit müsse Anliegen aller sein. Die gesellschaftliche Verantwortung, die notwendigen Rahmenbedingungen für eine geordnete und flächendeckende medizinische Versorgung zu schaffen, werde in Niederösterreich sehr ernst genommen. Die unendliche Geschichte des längst überfälligen Projektes habe die Belegschaft jahrelang verunsichert und für die Patienten teilweise menschenunwürdige Verhältnisse gebracht. Das Zustandekommen des Kooperationsvertrages sei ein Verdienst von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und den Landesräten Dr. Hannes Bauer und Mag. Wolfgang Sobotka.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Fortsetzung folgt

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