Seniorenrat und Bundesjugendring haben den Dialog der Generationen aufgenommen - gemeinsam gegen Diskriminierungen aus Altersgründen JUGEND UND Senioren fordern Beteiligung bei politischen

Wien (OTS) - Entscheidungen
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Erste Kontakte zwischen Vertretern des
Österreichischen Seniorenrates und des Österreichischen Bundesjugendringes haben die Bereitschaft und die Notwendigkeit hervorgebracht, zu wichtigen gesellschaftlichen Anliegen in einen Dialog einzutreten, um zu gemeinsamen Standpunkten zu gelangen. Blecha und Knafl, die beiden Präsidenten des Österreichischen Seniorenrates, heben hervor, daß bereits die Vorgespräche gute Ergebnisse erwarten lassen. Im Spätherbst soll in allen Bundesländern der Generationendialog in gemeinsam organisierten Diskussionsveranstaltungen zu fünf Themenschwerpunkten anlaufen.

*Beteiligungsmodelle für Jung und Alt. Beide Organisationen fordern das gleiche Mitspracherecht, wie es in vielen Bereichen den Sozialpartnern eingeräumt ist. Bundesjugendring: Wahlalter senken! Der Seniorenrat tritt dieser Forderung grundsätzlich bei.

*Gerechtere Verteilung des Lebenseinkommens.
Hausstandsgründung oder Kindererziehung soll nicht dazu führen, daß jüngere Menschen an- oder gar unter der Armutsgrenze leben müsse. Pensionierung darf nicht zwangsläufig zu empfindlicher Verschlechterung des Lebensstandards führen.

*Wohnprobleme. Die jetzige Bauweise ist vielfach generationenfeindlich. Der Wohnungsmarkt, auch Mieten- und Ablösewucher verhindern, nicht mehr bedarfsgerechte Wohnungen gegen den Wohnbedürfnissen entsprechende zu wechseln.

*Lebenslange Bildung. Jeder soll die Möglichkeit haben, sich unabhängig von Einkommen und Alter weiterbilden zu können.

*Diskriminierung aus Altersgründen. Diskriminierung aus Altersgründen ist sowohl für Senioren als auch für Jugendliche alltägliche Wirklichkeit. Junge wie Alte werden nicht nur gesellschaftlich an den Rand gedrängt. Gewalt gegen Ältere ist kaum seltener als Gewalt gegen Frauen und Kinder.

Dazu wird eine Pressekonferenz am 07. Juli 1999 um 10 Uhr in den Räumlichkeiten des Presseklubs Concordia, 1010 Wien, stattfinden.

Wir bitten um Terminvormerkung. Einladungen werden noch rechtzeitig ergehen. Wien, am 24. Juni 1999

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