Sitzung des NÖ Landtages

Gemeinde, Raum- und Bauordnung

St.Pölten (NLK) - Der Landtag von Niederösterreich trat heute um 13 Uhr unter dem Vorsitz von Präsident Mag. Edmund Freibauer zu seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause zusammen.

Abgeordneter Mag. Johannes H e u r a s (VP) berichtete zu einem Antrag betreffend Änderung des Gesetzes über die Gliederung des Landes NÖ in Gemeinden (Gemeinde Kirchstetten; Markterhebung).

Abgeordneter Dr. Martin M i c h a l i t s c h (VP) begründete die Markterhebung Kirchstettens damit, daß der Ort eine enorme wirt-schaftliche Entwicklung aufweise. Einige Betriebe seien von überregio-naler Bedeutung. Auch das Kultur- und Vereinsleben könne sich sehen lassen.

Zweite Präsidentin des NÖ Landtages Heidemaria O n o d i (SP) hob das Kulturleben von Kirchstetten hervor. Prominentester Sohn der Gemeinde sei der Dichter Josef Weinheber.

Auch für Klubobmann Franz M a r c h a t (FP) ist das Kulturleben Kirchstettens von besonderer Bedeutung.

Abgeordnete Mag. Brigid W e i n z i n g e r (GA) ging auf aktuelle Probleme ein. Sie erinnerte daran, daß durch einen geplanten Brückenbau drei Bahnübergänge wegfallen würden. Sie hoffe auf eine vernünftige Lösung. Kirchstetten verfüge über ein gutes Kanalsystem.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Abgeordneter Anton R u p p (SP) berichtete zu einem Antrag betreffend Änderung des Gesetzes über die Gliederung des Landes NÖ in Gemeinden (Gemeinde Leopoldsdorf; Markterhebung).

Abgeordneter Richard G e b e r t (SP) eröffnete die Debatte und sagte, dieser Tag erfülle alle Leopoldsdorfer mit Freude und Stolz, wenn Arbeit, Fleiß und Können in würdiger Weise Anerkennung fänden. Die unmittelbare, an Wien angrenzende Marktgemeinde sei die fünftgrößte im Gerichtsbezirk Schwechat, verfüge über höchste Bevölkerungszuwächse und mit dem Wienerberger Ziegelwerken über einen bedeutenden internationalen Konzern. Die Entwicklungs- und Erweiterungsphase seit den achtziger Jahren habe unter anderem zu einer modernen achtklassigen Volksschule und zu einem Kinderbetreuungszentrum mit drei Kindergartengruppen, zwei Hortgruppen und zwei Krabbelstuben geführt.

Abgeordnete Sissy R o t h (VP) sagte, die Markterhebung sei eine Anerkennung für die Entwicklung einer Gemeinde, die ihre Identität trotz der Nähe zur Großstadt bewahrt habe. Dank konsequenter kommunaler Aufbauarbeit sei Leopoldsdorf heute ein moderner leistungsfähiger Wirtschaftsstandort und gefragter Wohnort. Nur ein funktionierendes Miteinander ermögliche herausragende Leistungen. Trotz der Markterhebung möge Leopoldsdorf ein Dorf im besten Sinn des Wortes mit einem funktionierenden Dorf-Miteinander bleiben.

Abgeordnete Barbara R o s e n k r a n z (FP) fügte angesichts der Ausführlichkeit ihrer Vorredner nur den Wunsch auf eine ebenso lange wie die Vergangenheit dauernde Zukunft an.

Abgeordneter Mag. Martin F a s a n (GA) verwies darauf, das Land rund um Wien werde oft verächtlich "Speckgürtel" genannt, die Umlandgemeinden zahlten aber mit Verkehrs- und Lärmbelastung einen hohen Preis für ihren Wohlstand.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

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