AK Tumpel: Elternwunsch nach leichterem Aufstieg in der Schule erfüllen!

Automatischer Aufstieg mit Nichtgenügend plus Förderunterricht hilft Schülern und Eltern, zeigen internationale Erfahrungen

Wien (OTS) – Erfreut zeigte sich heute, Donnerstag, AK Präsident Herbert Tumpel, daß Unterrichtsministerin Gehrer dem Elternwunsch nach leichterem Aufsteigen für Schüler entgegenkommen will. Es wäre ein erster Schritt, wenn Gehrer die Schüler einmal in der Unterstufe und einmal in der Oberstufe mit einem Nichtgenügend automatisch aufsteigen lassen will: "Aber Schüler, die zum Beispiel in 12 von 13 Fächern positiv sind, sollen nicht nur alle vier Jahre leichter aufsteigen können. Wenn das Frühwarnsystem verbessert und im Folgejahr Förderunterricht angeboten wird, ist den Schülern mit automatischem Aufsteigen oft mehr geholfen als mit der Wiederholung einer Klasse. Das zeigen
die Erfahrungen vieler europäischer Länder. Und wir ersparen den Kinder und den Eltern, daß sie ständig um den Aufstieg zittern müssen." ****

"Auch in Österreich sollen die Schüler ohne Angst lernen können", sagt der AK Präsident. Die Unterrichtsministerin soll den Wunsch der Eltern nach automatischem Aufsteigen mit einem Nichtgenügend erfüllen. Die Erfahrungen der EU-Länder, in denen das Sitzenbleiben abgeschafft ist, sind eindeutig. In Schweden zum Beispiel gibt es nur freiwilliges Wiederholen. Schülern, die in einem Fach schlecht sind, wird im nächsten Jahr Förderunterricht angeboten – und internationale Vergleichstests zeigen, daß die schwedischen Schüler nicht schlechter abschneiden als Kinder in Ländern, wo Sitzenbleiben nach wie vor möglich ist.

Zusätzlich zum automatischen Aufsteigen mit einem Nichtgenügend soll es auch in Österreich im Folgejahr Förderunterricht geben, verlangt Tumpel. Und damit leichteres Aufsteigen funktioniert,
soll das Frühwarnsystem verbessert werden, bei dem Lehrer zum Semester über mögliches schlechtes Abschneiden informieren: Es soll verpflichtend werden. Es muß dafür klare Fristen geben. Für individuelle Förderpläne soll es Richtlinien geben. Dafür sprachen sich am Montag Elternvertreter bei einem Treffen mit Tumpel aus – der AK Präsident unterstützt ihre Forderungen.

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