Benchmarking als aktuelles Managementinstrument

Maderthaner: Direktes Engagement der Unternehmer im Best Practice-Vergleich notwendig

PWK - "Benchmarking moderner Prägung bedeutet nicht reine Zahlenvergleiche zwischen unmittelbar konkurrierenden Firmen, sondern aktuelles Benchmarking orientiert sich an Erfolgstechniken von Unternehmen, Organisationen und Prozessen über Grenzen und Branchen hinweg. Ohne direktes Engagement und die Kreativität der Unternehmer ist dieses Problem nicht zu lösen", erklärte Wirtschaftskammerpräsident Leopold Maderthaner gestern nachmittag bei der Eröffnung der WIFI-Veranstaltung "Benchmarking - Modebegriff oder Managementinstrument". ****

Maderthaner: "Benchmarking wird nicht nur von großen Industriebetrieben angewendet, sondern ist besonders auch für Klein-und Mittelbetriebe ein effizientes Instrument zur Verbesserung der Umsätze, Marktanteile und Gewinne. Gerade das WIFI verfügt hier durch seine anerkannt neutrale Position bei vergleichenden Methoden über eine starke Vertrauensbasis. WIFI-Benchmarking-Experten stehen daher interessierten Firmen von der Planungsphase bis zur Umsetzung der Ergebnisse beratend zur Seite."

"Die drei Arten von Benchmarking, das strategische, operative und das Prozeß-Benchmarking, führen zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen durch bessere strategische Positionierung des Unternehmens, durch höhere Kundenzufriedenheit und durch die Optimierung der Wertschöpfungstätigkeiten", erläuterte Prof. Hans Hinterhuber, Universität Innsbruck, die wesentlichsten Ziele des Benchmarking. Mit dem systematischen und kontinuierlichen Vergleich von Produkten, Dienstleistungen, Praktiken und Merkmalen organisatorischer Einheiten und vor allem dem Lernen aus diesen Vergleichen ist eine bessere und schnellere Zufriedenstellung der Kunden im Vergleich zur Konkurrenz gegeben.

Terry Pilcher, Mitglied der Arbeitsgruppe der Europäischen Kommission über Firmenbenchmarking, berichtete in seiner Funktion als Chef der Best-Practice Abteilung im Ressort Handel und Industrie des britischen Wirtschaftsministeriums über den Erfolg des Benchmarking in KMUs in seinem Land. Seit der Einführung eines Benchmark-Service im Oktober 1996 wurden 2.000 Benchmarkingprojekte durchgeführt mit dem Ziel, diese Zahl bis März 2000 auf 5.000 zu erhöhen.

Josef Stiegler, Leiter der Sektion Industrie im Wirtschaftsministerium, berichtete über das österreichische Benchmarking-Projekt "Legislative und administrative Rahmenbedingungen für die Industrie mit dem Schwerpunkt KMUs. Ziel dieser Studie ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Betriebsanlagengenehmigungen.

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