ÖGB-Frauen: Tausende Frauen profitieren von "Aktion Fairness"

ÖGB-Frauenvorsitzende fordert rasche Umsetzung

Wien (ÖGB). "Gleiche Rechte für ArbeiterInnen und Angestellte" forderte heute ÖGB-Frauenvorsitzende Renate Csörgits. Es sei nicht einzusehen, warum Menschen bei gleicher Tätigkeit arbeitsrechtlich unterschiedlich eingestuft werden. Csörgits: "Es ist höchste Zeit, dass Arbeiterinnen die gleichen Rechte wie Angestellte erhalten." Tausende Frauen sind von dieser Ungleichbehandlung betroffen. ++++

Ziel müsse die Beseitigung der ungerechtfertigten arbeitsrechtlichen Unterschiede zwischen ArbeiterInnen und Angestellten sein. Besonders bei der Frage der Entgeltfortzahlung
im Krankheitsfall, bei den Kündigungsfristen und bei der Entgeltfortzahlung bei Dienstverhinderung.

Csörgits: "Schlechterstellungen der ArbeiterInnen sind mit keinem Argument begründbar. Anstatt die ‘Aktion Fairness’ zu unterstützen, werden von Seiten der Wirtschaft weitere Verschlechterungen für ArbeitnehmerInnen - wie Urlaube verkürzen, Feiertage abschaffen, Krankenstandstage nicht bezahlen -
gefordert.

Csörgits: "Die ‘Aktion Fairness" muss nun endlich umgesetzt werden, denn faire Chancen für alle Beschäftigten und Gerechtigkeit am Arbeitsplatz sind das Ziel." (bfm)

ÖGB, 24. Juni 1999 Nr. 315

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