Verbund-Vertrag beschlossen

Wien (KMfB/ÖGB). Am 22. Juni 1999 haben Vorstand und
Hauptausschuss der Gewerkschaft Kunst, Medien, freie Berufe den Beitritt zum Verbund mit der Gewerkschaft der Privatangestellten, Gewerkschaft Druck und Papier und der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten beschlossen.++++

Folgende Voraussetzungen sind dabei unabdingbar:
1. Einstimmigkeitsprinzip im Lenkungssausschuss
2. Einbindung möglichst vieler Sektionen und Abteilungen bei der Bestellung der KMfB-Sitze im Lenkungsausschuss.
3. Überprüfung der Sinnhaftigkeit und Effizienz des Zusammenschlusses (Verbund) nach einem Zeitraum von zwei Jahren.
4. Aufrechterhaltung der KMfB-Landesorganisationen und Landesekretariate.

"Diese Entscheidung stellt einen Meilenstein auf dem Weg zur Modernisierung der Gewerkschaftsorganisation dar", sagte Ernst Körmer, der Vorsitzende der KMfB.
Ziel der vier Gewerkschaften ist es, gemeinsam stärker aufzutreten und Kosteneinsparungseffekte zu erzielen
Nach zähen Verhandlungen - zuletzt in einer "großen Runde" zwischen den Verhandlungsteams dieser Gewerkschaften - können alle Beteiligten mit dem Ergebnis zufrieden sein.
Im gemeinsam erarbeiteten Verbundvertrag und der Geschäftsordnung wird mit dem Kernsatz "die Verbundgewerkschaften sind gleichberechtigte Partner mit gleichen Rechten und Pflichten" sichergestellt, dass keine der beteiligten Gewerkschaften ein Übergewicht erlangen kann. Die inneren Entscheidungsstrukturen der einzelnen Gewerkschaften bleiben aufrecht.

ÖGB, 24. Juni 1999 Nr. 314

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