ÖKK AG als bundesweites Sammel- und Verwertungssystem für Kunststoff-Verpackungen aus Haushalten zugelassen. Rascher Abbau bestehender Verwertungslager

Wien (OTS) - Der Österreichische Kunststoff Kreislauf (ÖKK AG) wurde nunmehr vom BM für Umwelt, Jugend und Familie mit einem rechtskräftigen Bescheid als bundesweites Sammel- und Verwertungssystem für Kunststoff- und Textil-Verpackungen aus dem Haushaltsbereich zugelassen. Dem Antrag der ÖKK AG auf Erteilung eines solchen Bescheides, wie er gemäß der Novelle zur Verpackungsverordnung von 1996 notwendig ist, wurde somit stattgegeben. ****

Der Bescheid wurde auf 5 Jahre erteilt und ist bis 30.Juni 2004 rechtsgültig. Er schreibt eine Erfassungsquote von 70% und eine stoffliche Verwertungsquote von 30% vor, beides bezogen auf die im ARA-System lizenzierten Kunststoff-Verpackungen aus dem Haushaltsbereich.

Ausgehend von einer Lizenzmenge von 66.700 Tonnen bedeutet dies:
46.690 Tonnen Kunststoff-Verpackungsabfälle aus Haushalten müssen gesammelt und 20.000 Tonnen müssen stofflich verwertet werden, zu neuen Produkten oder zu Rohstoff dafür. Zum Vergleich: 1998 wurden über 51.700 Tonnen Kunststoff-Verpackungen aus Haushalten von der ÖKK AG übernommen und mehr als 24.100 Tonnen davon konnten stofflichen verwertet werden. Kleinteilige und verschmutzte Kunststoff-Verpackungen, wie sie im Haushalt zumeist anfallen, sind stofflich nur in geringem Maße verwertbar. Sie werden in Industriebetrieben als Energieträger, als Ersatz für Erdöl oder Kohle, eingesetzt.

Rascher Abbau bestehender Kunststoff-Lager

Im vergangenen Jahr 1998 wurden von der ÖKK AG insgesamt 77.500 Tonnen Kunststoff-Verpackungen aus Haushalten und von Industrie und Gewerbe übernommen. Zur Verwertung konnten über 85.500 Tonnen gebracht werden. Die Differenz erklärt sich mit dem kontinuierlichen Abbau der zu Beginn der Verpackungsverordnung angelegten Altstofflager.

Von der ÖKK AG übernommene Kunststoff-Verpackungen werden ausschließlich stofflich oder thermisch verwertet. In keinem Fall gelangt dieser wertvolle, wiederverwertbare Rohstoff in Müllverbrennungsanlagen.

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