Umfahrung Ziersdorf: Grabungen des Bundesdenkmalamtes

Im Herbst beginnen Brückenbauarbeiten

St.Pölten (NLK) - Rund 10.000 Fahrzeuge rollen derzeit täglich durch Ziersdorf (Bezirk Hollabrunn). Im Jahr 2003 werden es aufgrund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens auf der Horner Straße, die zu den wichtigsten Verbindungen zwischen Wien und dem Waldviertel sowie nach Prag zählt, voraussichtlich bereits 13.000 Fahrzeuge sein. Aus diesem Grund wird nun im Zuge der B 4 eine rund fünf Kilometer lange Umfahrung von Ziersdorf gebaut. Für Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der sich für die rasche Realisierung dieses Projektes einsetzte, ein wichtiger Schritt, um die Stadtgemeinde vom Verkehr zu entlasten. Pröll: "Mit der Umfahrung wird auch die Horner Straße als überregionale Verbindung erheblich aufgewertet."

Der Verlauf der Umfahrungsstraße sieht folgendermaßen aus: Vom Kreuzungsbereich der B 4 mit der Landesstraße 1221 in Glaubendorf ausgehend, verläuft die Trasse südwestlich von Ziersdorf und mündet nach Querung der Landeshauptstraße 43 (Straße nach Großmeiseldorf) wieder in die Horner Straße ein. Im Zuge der Umfahrung erhält Ziersdorf drei Anschlußstellen, die Franz-Josefs-Bahn wird unterführt.

Nach Vorliegen der entsprechenden Trassenverordnung und den großteils abgeschlossenen Grundablösen wurde dieser Tage mit den Arbeiten begonnen. Zunächst werden zwischen dem Bereich der ÖBB und der Anschlußstelle Ziersdorf-Mitte Grabungsarbeiten des Bundesdenkmalamtes durchgeführt. Im Trassenbereich wurden nämlich Siedlungen aus der Jungstein-, Bronze- und Hallstattzeit festgestellt. Diese Arbeiten werden voraussichtlich ein Jahr dauern. Parallel dazu wird im Herbst dieses Jahres mit der Errichtung notwendiger Brücken und Übergänge begonnen. Die eigentlichen Straßenarbeiten beginnen im Sommer 2000 und dauern voraussichtlich bis zum Jahr 2002. Die Kosten für die Umfahrungsstraße belaufen sich auf rund 205 Millionen Schilling.

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