FSG-Frauen: Aktion Fairness muss rasch umgesetzt werden

Nussgraber-Schnabl: 1,2 Mio ArbeiterInnen noch immer benachteiligt

Wien (FSG). Erika Nussgraber-Schnabl, Vorsitzende der FSG-Frauen, drängt auf eine rasche Realisierung der "Aktion Fairness" zur Gleichstellung der Arbeiterinnen und Arbeiter mit den
Angestellten. "Die Vorlage von Bundesministerin Hostasch berücksichtigt auch die Wünsche der Wirtschaft", betont Nussgraber-Schnabl.++++

"Die gravierenden Unterschiede zwischen Arbeiterinnen/Arbeitern
und Angestellten im Arbeitsrecht sind inzwischen vollkommen unverständlich", sagt Erika Nussgraber-Schnabl, Vorsitzende der FSG-Frauen. Als Betriebsrätin und auch als Funktionärin der Metallergewerkschaft habe Nussgraber-Schnabl diese Erfahrung unzählige Male gemacht. Es gebe weder bei der Tätigkeit, noch bei der Stellung im Betrieb noch bei der Verantwortung Gründe, auf Ungerechtigkeiten zu beharren, so Nussgraber-Schnabl.

"Wenn zwei Mütter am gleichen Tag in die gleiche Schule zum Elternsprechtag gehen, eine von ihnen ist Angestellte und eine ist Arbeiterin, gelten unterschiedliche Regelungen bei der Entgeltfortzahlung", bringt Nussgraber-Schnabl ein praktisches Beispiel. "Niemand wird verstehen, warum die Wirtschaftskammer und die ÖVP das auch weiterhin so haben wollen." Sozialministerin Hostasch habe einen für die Wirtschaft kostenneutralen Vorschlag gemacht. Die FSG-Frauenvorsitzende drängt darauf, diese Vorlage noch in dieser Legislaturperiode auf parlamentarischem Weg zu beschließen. Die FSG-Frauen unterstützen den von Gewerkschaftern im Nationalrat dazu eingebrachten Initiativantrag. Nussgraber-Schnabl: "Es muss endlich Fairness für die 1,2 Millionen Arbeiterinnen und Arbeitern in Österreich geben."

FSG, 24. Juni 1999 Nr. 52

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