VP-Strobl: Chorherr verhindert Fördermaßnahmen für Großfamilien

Wien (ÖVP-Klub) "Ihre unterschwellige Familienfeindlichkeit haben die Wiener Grünen gestern wieder einmal auffällig demonstriert", erklärte heute VP-Gemeinderat Walter STROBL. Der grün-alternative Klubobmann Christoph Chorherr hatte die Absetzung eines Koalitionsantrags zur Unterstützung von Mehrkind-Familien beim Ankauf von Kraftfahrzeugen verlangt.***

Die Idee zu dieser Forderung stammt aus der ÖVP-Niederösterreich, dort werden Großfamilien beim Ankauf von Familienautos bereits jetzt gefördert. Hintergrund der geplanten Förderaktion ist eine Novelle zum Kraftfahrzeuggesetz. Seit 1. Jänner 1999 ist es nicht mehr gestattet, daß Kinder in einem PKW ohne geeignete Rückhaltevorrichtungen transportiert werden. Diese Novellierung betrifft insbesondere Familien mit vier und mehr Kindern, weil dadurch eine gemeinsame Beförderung bei einem, gewöhnlich auf fünf Personen zugelassenen, PKW nicht mehr möglich ist. Um weiterhin die Mobilität zu gewährleisten sind diese Familien nahezu gezwungen sogenannte "Minivans" anzukaufen, deren Höchstzulassung zumindest sechs Personen beträgt. Die dadurch bedingten Mehrkosten für kinderreiche Familien sind dabei offensichtlich. Deshalb sollte die Stadt Wien unter Berücksichtigung der Einkommenssituation dieser Familien die Anschaffung von familiengerechten PKWs fördern.

"Obwohl dieser Antrag ursprünglich auch mit der SPÖ akkordiert und abgesprochen war, hat auch die SPÖ plötzlich weiche Knie bekommen und die Zustimmung verweigert", ärgerte sich STROBL. Damit sei wieder einmal bewiesen, daß ausschließlich die Volkspartei die Interessen der Familien in dieser Stadt vertritt. "Wir werden aber auch weiterhin Druck erzeugen, um diesen Familien unter die Arme zu greifen und fordern eine Förderaktion, die diesen Familien zumindest 25.000 Schilling für den Ankauf eines familiengerechten Fahrzeugs garantiert", schloß STROBL.***

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