Handel und Gewerbe wollen Chancen durch E-Commerce besser nutzen

Bis 2006 könnten bis zu 40% des gesamten westlichen Handelsvolumens über das Internet umgesetzt werden

PWK - Der elektronische Geschäftsverkehr (E-Commerce) und seine Chancen für den Handel sowie für das Gewerbe und Handwerk standen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Veranstaltung der Bundessektion Gewerbe und Handwerk sowie der Bundessektion Handel in der Wirtschaftskammer Österreich. Ziel der Veranstaltung war es, den Mitgliedern einen Überblick über Markt, Umsatz und Strategien im elektronischen Geschäftfverkehr zu geben und praktische Erfahrungen und Lösungen von österreichischen Handels- und Gewerbebetrieben zu präsentieren. ****

"Der Markt für den elektronischen Handel geht nicht an die großen, sondern an die schnellen Unternehmen. Gerade die kleineren Unternehmen in Handel und Gewerbe müssen jetzt ihre Chance nützen und dürfen nicht warten, bis ausländische Anbieter den Markt besetzen und sich direkt an den Endverbraucher wenden", mahnte Erich Lemler, Obmann der Bundessektion Handel in seinen Grußworten.

"Entscheidend ist, daß das World Wide Web keinen Unterschied zwischen Großfirmen und KMUïs macht. Der Zugang steht mit vergleichsweise geringem Aufwand allen frei. Diese Chancengleichheit und der Kostenfaktor sorgen dafür, daß gerade kleine und mittlere Unternehmen die Beziehung zu ihren Kunden und Lieferanten verbessern, die Geschäftsabwicklung vereinfachen und neue Kundengruppen ansprechen können", brachte Karl Laister, Obmann-Stellvertreter der Bundessektion Gewerbe und Handwerk, die Vorteile des elektronischen Geschäftsverkehrs auf den Punkt.

Die wirtschaftliche Bedeutung des elektronischen Geschäftsverkehrs steht längst außer Zweifel. Bereits 1998 wurden mit E-Commerce und E-Business weltweit 43 Mrd US-$ umgesetzt, bis 2003 sollen die Online-Umsätze auf über 1.300 Mrd US-$ anwachsen und spätestens 2006 könnten bereits 40% des gesamten westlichen Handelsvolumens übers Internet erwirtschaftet werden.

Noch gibt es in Österreich vor allem im elektronischen Zahlungsverkehr mit Konsumenten Schwachpunkte: "Solange der Handel überhöhte Disagiogebühren tragen muß und der Kunde bei der Bezahlung Mißbräuche mit der Kartennummer befürchtet, wird der elektronische Handel mit dem Endverbraucher keinen Durchbruch schaffen", fürchtet Lemler und betont, daß "bei aller Begeisterung für die neuen Medien die Wettbewerbsgleichheit zwischen dem elektronischen und dem stationären Handel etwa in punkto Besteuerung und Konsumentenschutz gewahrt bleiben muß."

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