Bundesländer-Versicherung 1998 mit verbessertem EGT ots Ad hoc-Service: Bundesländer-Vers. AG <AT0000821137>

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Bundesländer-Versicherung 1998 mit
verbessertem EGT, 14,2 Mrd. Schilling Prämienvolumen, deutlicher Rückgang bei Versicherungsleistungen, 16% Dividende für Vorzugsaktien vorgeschlagen

Die, zum Konsolidierungskreis der BARC Versicherungs-Holding AG zählende,börsenotierende Bundesländer-Versicherung AG erzielte im Rechnungsjahr 1998 ein Gesamtprämienvolumen (verrechnete Prämien inkl. Nebenleistungen) von insgesamt 14.160,8 Mio. Schilling (- 0,9 %). Davon entfielen auf das direkte Geschäft 12.438,9 Mio. Schilling (im Vorjahr 12.725,0 Mio. Schilling) und auf das indirekte Geschäft 1.721,9 Mio. Schilling (im Vorjahr 1.565,2 Mio. Schilling).

Für die Sparten der Schaden- und Unfallversicherung ergab sich in Summe eine Prämiensteigerung von 0,6 %. Diesen Zuwächsen standen wiederum Prämienrückgänge in den Personenversicherungssparten gegenüber. Die Krankenversicherungsprämien der BUNDESLÄNDER weisen ein Minus von 0,2 % aus, die Prämienentwicklung in der Lebensversicherung ergab ein Minus von 5,5 %. Dadurch erhöhte sich der Prämienanteil der Schaden-Unfallversicherung 1998 im direkten Geschäft von 53,5 % auf 53,8 %. In der Krankenversicherung beläuft sich der Prämienanteil auf 24,5 %, in der Lebensversicherung auf 21,8 %.

Die BUNDESLÄNDER verzeichnet für das abgelaufene Geschäftsjahr bei den Zahlungen für Versicherungsleistungen einen spürbaren Rückgang um 265,8 Mio. Schilling (-2,4 %) auf insgesamt 11.032,9 Mio. Schilling. Auf das direkte Geschäft entfielen dabei 10.115,9 Mio. Schilling und auf das indirekte Geschäft 917,0 Mio. Schilling. Während die Leistungsauszahlungen in der Lebensversicherung mit rund 3,2 Mrd. Schilling gegenüber 1997 um rund 430,0 Mio. Schilling (11,8 %) deutlich zurückgingen, wuchs der Schadenaufwand in den Sachversicherungssparten im Eigenbehalt im selben Beobachtungszeitraum um 4,3 %. Großen Einfluß auf diese Entwicklung hatten dabei die Kfz-Sparten, die eine 3,8 %ige Erhöhung des Schadensatzes im direkten Geschäft ausweisen. Die Leistungen der Krankenversicherung verzeichneten 1998 ebenfalls ein Plus im Ausmaß von 0,9 %.

Die Betriebsaufwendungen nahmen 1998 um 161,1 Mio. Schilling auf 3.867,4 Mio. Schilling zu und führten - bedingt durch den Rückgang bei den abgegrenzten Eigenbehaltsprämien - zu einer Veränderung bei der Prämien- Kostenrelation von 28,7 % auf 30,2 %. Die Kostenentwicklung war 1998 wesentlich durch einmalige Sozialkapitalaufwendungen im Zusammenhang mit der Personalüberstellung in die Holding beeinflußt. Bei den laufenden Kosten hat sich eine Verminderung um 0,4% ergeben.

Die Netto-Finanzerträge der Gesellschaft erhöhten sich im Berichtsjahr um 8,1 % auf insgesamt 3.337,8 Mio. Schilling. Die Kapitalanlagen der BUNDESLÄNDER entwickelten sich mit einer Netto-Neuveranlagung von 615,6 Mio. Schilling (+1,3%) im Jahr 1998 etwas weniger dynamisch als im Jahr zuvor (+3,9%). Einschließlich der Depotforderungen erreichten die gesamten Kapitalveranlagungen zum Bilanzstichtag 49.430,5 Mio. Schilling.

Das Grundkapital der BUNDESLÄNDER blieb mit dem Nennbetrag von 902,5 Mio. Schilling ebenso wie das Partizipationskapital im Nominale von 42,0 Mio. Schilling unverändert. Den freien Rücklagen wurden insgesamt 58,0 Mio. Schilling zugeführt, die unversteuerten Rücklagen wurden insgesamt um 1,2 Mio. Schilling erhöht. Das Eigenmittelerfordernis gemäß @ 73 b VAG von 2.657,3 Mio. Schilling weist zum 31.12.1998 eine Überdeckung von 58,7 % oder 1.559,4 Mio. Schilling aus. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) hat sich um 2,2 % auf 215,9 Mio. Schilling verbessert. Der Bilanzgewinn stieg um 10,2 % auf 151,8 Mio. Schilling. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, aus dem für das Rechnungsjahr 1998 verbleibenden Bilanzgewinn von 151,8 Mio. Schilling an alle Aktionäre und PS-Scheininhaber eine Dividende bzw. Gewinnanteile von 16 % auszuschütten.

In der Bundesländer-Versicherung waren bis 30.12.1998 insgesamt 3.220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt; das sind um 236 weniger als 1997. Davon waren 1.569 im Innendienst (1997: 1.624) und 1.651 im Außendienst (1997: 1.832) tätig. Per 31.12.1998 wurde das gesamte, für den Versicherungsbetrieb tätige Personal der Bundesländer-Versicherung in die BARC Versicherungs-Holding AG übernommen.

Bundesländer-Versicherung AG im 1. Quartal 1999

Die verrechneten Prämien der Bundesländer-Versicherung reduzierten sich in den ersten drei Monaten 1999 gegenüber 1998 insgesamt um 2,6 % oder 102,0 Mio. Schilling auf 3.814,9 Mio. Schilling. In der Schaden- Unfallversicherung sanken die verrechneten Prämien bedingt durch den weiterhin anhaltenden Prämienverfall in der Kfz-Versicherung um 3,3 % oder 81,1 Mio. Schilling auf 2.352,4 Mio. Schilling. Die verrechneten Prämien in der Lebensversicherung reduzierten sich um 3,4 % und erreichten im ersten Quartal 707,0 Mio. Schilling. Die verrechneten Prämien aus der Krankenversicherung fielen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 0,5 % höher aus und erreichten 755,5 Mio. Schilling.

Die bisherige Entwicklung der Schaden- und Leistungsauszahlungen zeigt in den einzelnen Bilanzabteilungen folgende Ergebnisse: Die Schaden-Unfallversicherungssparten verzeichneten insgesamt eine Steigerung um 8,9 % auf 1.104,6 Mio. Schilling. In der Lebensversicherung reduzierten sich die Leistungen auf 809,8 Mio. Schilling, was einem Rückgang um 12,7 % entspricht. Die inkludierten Gewinnanteile belaufen sich auf 229,9 Mio. Schilling. In der Krankenversicherung fielen die Leistungszahlungen um 2,1 % auf 597,3 Mio. Schilling.

Der gesamte Betriebsaufwand - exklusive Provisionen - sank im ersten Quartal 1999 um 3,3% auf 668,4 Mio. Schilling.

Die Kapitalanlagen der BUNDESLÄNDER beliefen sich per 31.3.1999 exklusive Depotforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft auf insgesamt 50,5 Mrd. Schilling. Damit lagen sie um 1.352,9 Mio. Schilling über dem Vergleichsstichtag des Jahres 1998. Seit dem Bilanzstichtag 31.12. 1998 sind die Kapitalanlagen um 1.296,1 Mio. Schilling angewachsen. Die Finanzerträge der drei Bilanzabteilungen beliefen sich im ersten Quartal 1999 auf 817,9 Mio. Schilling.

Im Rahmen der Umgründungsschritte im BARC Konzern ist es beabsichtigt, die BARC-Versicherungs-Holding AG noch 1999 in die Bundesländer-Versicherung als aufnehmende Gesellschaft zu verschmelzen. Dadurch wird die BUNDESLÄNDER zur Konzernholding und ihre Aktien zu Aktien des Gesamtkonzerns. Gleichzeitig wird die Schaffung einer einheitlichen Aktienkategorie angestrebt. Vorzugs-und Namensstammaktien sollen zu Inhaberstammaktien umgewandelt werden. Weiters ist beabsichtigt, den Inhabern der Partizipationsscheine den Umtausch ihrer Anteile in Inhaberstammaktien anzubieten.

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