Raiffeisen Bausparkasse 1998: Marktführerposition gefestigt

Wien (OTS) - Das Geschäftsjahr 1998 war für die Raiffeisen Bausparkasse sehr erfolgreich. Die Position als Marktleader im Bausparsektor konnte gefestigt werden. Hervorzuheben sind vor allem das Neugeschäft mit rund 280.000 Verträ gen und die Finanzierungsleistung im Umfang von 10 Milliarden Schilling.

In ihrem soeben veröffentlichten Geschäftsbericht legte die Raiffeisen Bausparkasse ein in vielerlei Hinsicht gutes Geschäftsergebnis vor. Obwohl die Rahmenbedingungen für Österreichs Bausparkassen - schwache Neubautätigkeit und niedriges Zinsniveau -schwieriger geworden sind, war es ein erfolgreiches Jahr.

Raiffeisen Bausparkasse weiter marktführend

Mit einer Vertragssumme von 66,5 Milliarden Schilling bei 278.143 neuen Bausparverträgen war die Raiffeisen Bausparkasse auch 1998 Marktleader. Die Marktanteile betrugen 32,1 % bei der Vertragssumme und 30,7 % bei der Stückanzahl.

Daß die Raiffeisen Bausparkasse ein wichtiger Financier des heimischen Wohnbaues ist, beweist die Finanzierungsleistung in der Höhe von 9,9 Milliarden Schilling - der dritthöchste Wert in der Geschichte der Raiffeisen Bausparkasse . Der Marktanteil lag hier bei 28,9 %. "Damit hat sich die Finanzierungsleistung auf hohem Niveau stabilisiert", kommentiert Mag. Dr. Erich Rainbacher, Generaldirektor der Raiffeisen Bausparkasse, dieses Ergebnis.

8.765 Wohneinheiten wurden 1998 von der Raiffeisen Bausparkasse finanziert. Hier lag der Marktanteil bei 35,3 %. Im Herbst 1998 konnte bereits das 300.000ste von ihr finanzierte Eigenheim den Besitzern übergeben werden.

Ein Fünftel mehr Zwischendarlehen

Kräftig gewachsen ist der Stand der aushaftenden Zwischendarlehen, die gegenüber dem Jahresultimo 1997 um 21,8 % auf 3,9 Milliarden Schilling zugenommen haben, was auf die attraktive Konditionenpolitik der Raiffeisen Bausparkasse zurückzuführen ist.

Rasch auf die Anforderungen des Marktes und die Bedürfnisse der Kunden reagiert

Die Gründe für das gute Abschneiden sind vielfältig, doch haben sie alle einen gemeinsamen Nenner: Flexibilität.

So reagierte die Raiffeisen Bausparkasse frühzeitig mit gezielten Maß nahmen auf die aktuelle Entwicklung im Wohnbau: Der Zwischendarlehens-Zinssatz und die Bewertungsziffer wurden abgesenkt und mit dem "schnellen Darlehen" im H erbst 98 ein Produkt auf den Markt gebracht, das genau auf die Bedürfnisse des Renovierungsbereiches abgestimmt ist.

Gute Entwicklung in Tschechien und der Slowakei

Auch bei ihren Auslandsengagements war die Raiffeisen Bausparkasse im Jahr 1998 äußerst erfolgreich. In der Slowakei verzeichnete die Prva stavebna sporitelna a.s. (PSS ) ein Neugeschäftsvolumen von 148.900 Bausparverträgen, um 13 % mehr als im Jahr 1997. Mit einem Marktanteil von 82 % beim Neugeschäft und 85 % beim Vertragsbestand ist die PSS-Bausparkasse unumstrittener Marktführer in der Slowakei.

In Tschechien, wo die Raiffeisen Bankengruppe nunmehr 100%iger Eigentümer der Raiffeisen stavebni sporitenla a.s. ist, wurden 1998 über 81.000 Verträge abgeschlossen. Der Vertragsbestand wuchs damit auf 277.400 Stück.

In Kroatien wird im Sommer 1999 eine Bausparkasse der österreichische n Raiffeisen-Bankengruppe als Tochter der Raiffeisenbank Austria Zagreb i hren Betrieb aufnehmen. Die Raiffeisen Bausparkasse stellt dafür ihr berei ts in Tschechien und der Slowakei bewährtes Management-Know-how in Form von Personal, Beratung und EDV zur Verfügung.

1999 - Ein neues Bauspar-Zeitalter bricht an

Bereits Anfang Jänner 99 reagierte die Raiffeisen Bausparkasse als er ste österreichische Bausparkasse auf die veränderten Marktbedingungen und setzte den Zinssatz für das Bauspardarlehen auf 5 % herab. Mit 1. Juli 1999 nimmt die Raiffeisen Bausparkasse bei bestehenden und neuen Bausparverträgen e ine Neuordnung vor. Der bisherige 6 %ige Darlehenszinssatz wird deutlich a bgesenkt - und zwar auf 4,75 % bei bereits bestehenden Verträgen und auf bis zu 4,25 % bei neuen Darlehensverträgen. Besonders günstig wurde die Sofortfinanzierung mit einem Niedrigstzinssatz von 3,5 % netto gestaltet. Rainbacher dazu: "Dadurch erwarten wir zusätzliche Impulse für die Wohnwirtschaft."

Dabei haben die bewährten Kriterien Stabilität, Kontinuität, Kostengünstigkeit und langfristige Kalkulierbarkeit bei gleichzeitig niedrigen Rückzahl ungsraten oberste Priorität. Lange Fixzinsperioden und die Obergrenze von 6 % schützen beim Raiffeisen Bauspardarlehen vor eventuellen Hochzinsphasen.

Das Angebot wird noch flexibler und kundenfreundlicher

Die Einführung der neuen Darlehensverzinsung wird ergänzt durch eine Vereinfachung des Tarifsystems. Transparenz, Einfachheit und Verständlichkeit für den Kunden waren die Hauptanliegen der Raiffeisen Bausparkasse. So gibt es ab 1. Juli 1999 nur noch zwei Tarife: einen Spar- und einen Finanzierungstarif.

105.000 neue Verträge bis Mai 1999 abgeschlossen

Mit der Anhebung der prämienbegünstigten Sparleistung auf 1.000 Euro 13.760,30 Schilling wurde die Attraktivität des Bausparens auch im Jahr 1999 gesichert. So lief das Neu-geschäft für die Raiffeisen Bausparkasse in den ersten fünf Monaten gut an. Bis Ende Mai wurden 105.000 neue Bausparverträge abgeschlossen, was ein Plus von 4,1 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres bedeutet.

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