Toms: Ausdehnung des Fahrverbots für Gefahrenguttransporte ist Einemscher Schildbürgerstreich

Konzeptlosigkeit des Verkehrsministers nimmt sonderbare Formen an

Niederösterreich, 24.6.1999 (NÖI) "Wieder einmal hat sich der Verkehrsminister durch einen Schildbürgerstreich der besonderen
Art ausgezeichnet. Seine jüngst verhängte und mit keinem Land abgesprochene Verordnung über ein Fahrverbot für Gefahrengutbeförderungen im Rahmen der sogenannten Ferienreisevordnung ist eine Katastrophe für die Sicherheit auf unseren Autobahnen. So wird das Fahrverbot auf von 8 Uhr früh bis Sonntag 22 Uhr verhängt. Somit gibt es anstatt fünf Tagen nur vier Tage, an denen derartige Transporte durchgeführt werden können. An diesen vier Tagen wird sich nun der LKW-Verkehr noch mehr konzentrieren", kritisierte LAbg. Bernd Toms die Konzeptlosigkeit des Verkehrsministers.****

"Es handelt sich bei dieser Verordnung um eine reine, völlig unüberlegte Anlaßgesetzgebung. So wird die Versorgung stark erschwert und die Bevölkerung zusätzlich belastet , da die LKWs auf die Landstraßen ausweichen müssen und mit ihrem Gefahrengut mitten durch die Dörfer rollen. Wenn das das Ziel Einems ist, so sollte er dies der Bevölkerung erklären", so Toms weiter.

"Mit dieser konzeptlosen und überhasteten Verordnung gefährdet der Verkehrsminister die Sicherheit unserer Bevölkerung und den Wirtschaftsstandort Niederösterreich. Er wäre daher gut beraten, diese Verordnung schleunigst zurückzunehmen", betonte Toms.

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