Neue Ferienreiseverordnung sofort zurücknehmen!

Rückl zur umstrittenen Verordnung

Salzburg (OTS) - Der Vorsteher des Salzburger Güterbeförderungsgewerbes, Komm.-Rat Franz Rückl, fordert die Salzburger Landesregierung auf, dem Beispiel der steirischen Landesregierung zu folgen und in Form einer Resolution die Rücknahme der Ferienreiseverbotsverordnung und hier insbesondere des Gefahrguttransportverbotes an Freitagen zu verlangen. Weil Verkehrsminister Einem in den letzten Monaten mehrfach den Bau der zweiten Tunnelröhren mangels eines Sicherheitsrisikos schriftlich abgelehnt habe und daher in das Schußfeld der Medien geraten ist, glaube er, mit derart überfallsartigen und unkoordinierten Attacken auf die Straßentransportwirtschaft wieder an Glaubwürdigkeit bei der Bevölkerung zu gewinnen, stellte Rückl fest: "Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Bevölkerung verstehe sehr wohl, daß kein Berufszweig plötzlich die Arbeit von sechs auf vier Wochentage reduzieren kann!". Für viele Unternehmen stellt deshalb diese undurchdachte Verordnung eine massive Existenzbedrohung dar.

Komm.-Rat Rückl spricht sich auch vehement gegen die großzügige Erteilung von Ausnahmegenehmigungen aus. Damit bleiben einige wenige kleine Unternehmungen, die weniger Druck auf die Behörden ausüben können, auf der Strecke. Das Problem könne nur durch eine rasche Zurücknahme der Ferienreiseverordnung gelöst werden. Im übrigen sei es ein Irrglaube, daß durch diese Maßnahme des Verkehrsministers irgendwelche Lieferungen auf die Schiene verlagert werden könnten. Solange die Schiene Wettbewerb nicht zuläßt und die europäischen nationalen Bahngesellschaften auf ihren Monopolanspruch nicht verzichten, wird es keine brauchbaren Transportangebote auf der Schiene geben und damit auch auf Europas Straßen zu keiner Entlastung des LKW-Verkehrs kommen, ist Rückl überzeugt.

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