Kautz: Pendlerfreundlichkeit der ÖVP endgültig am Tiefstand angelangt

NÖVOG kommt Versorgungsauftrag nicht nach - andere dürfen nicht, weil die ÖVP es so will

St. Pölten, (SPI) - "Die Pendlerfreundlichkeit - und damit wohl auch die Verkehrskompetenz - der NÖVP ist mit heutigen Aussagen von VP-Labg. Hans Stefan Hintner wohl endgültig an einem neuen Tiefstand angelangt. Die von ihm angesprochenen 2 Fahrgäste waren nämlich ausschließlich die Jahreskartenbesitzer und nicht die vielen Pendler, Berufsschüler, Ausflügler, Pensionisten, Jugendliche, Krankenhausbesucher etc., die den Neunkirchner Wieselbus immer wieder für ihre Fahrten benutzten. Offensichtlich lieh Hintner diesen Menschen nicht sein Ohr und führte mit ihnen kein Gespräch. Die Sozialdemokraten taten dies und werden dies auch in Zukunft tun - für uns zählen nämlich nicht die Verkaufsstatistiken von Jahreskarten, sondern der tatsächliche Nahverkehrsbedarf einer Region", stellt der Neunkirchner SP-Landtagsabgeordnete Herbert Kautz zu den Aussagen von Hintner fest.****

Weiters ist es wohl entlarvend, daß die ÖVP eine Blockade von Mitbewerbern im Verkehrswesen gutheißt. Man darf getrost darauf vertrauen, daß sich die Post ihre Gedanken darüber gemacht hat, ob ihre Alternativroute Geld einbringt oder Geld kostet. Das zählt offenbar für Hintner und die ÖVP nichts - denn wenn sie es begrüßt, daß die NÖVOG auf ihren Verkehrslizenzen sitzenbleibt, ohne die Linien auch wirklich zu führen, so ist dies weder mit den Erfordernissen des Marktes, noch mit einem angewandten Bürgerservice vereinbar. Denn dies alles wäre zu bereinigen, würde sich nur die NÖVOG und damit auch Landesverkehrsreferent Erwin Pröll von ihren Lizenzen trennen und anderen Mitbewerbern Gelegenheit geben, sich am Markt zu behaupten. Daran dürfte der "Wirtschaftspartei" ÖVP in der "Parteiplanwirtschaft" Niederösterreichs aber offensichtlich wenig gelegen sein", so Kautz.
(Schluß) fa

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