Prammer will von EU schärfere Kennzeichnung für Lebensmittel - Bei Untersuchungen belgischer Eierprodukte kein Dioxin gefunden

Vorausmeldung zu NEWS Nr. 25/24.6.99

Wien (OTS) - In der morgen erscheinenden Ausgabe des Magazin NEWS sagt Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer dem Etikettenschwindel bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln den Kampf an. Als Reaktion auf den von Belgien ausgehenden Dioxin-Skandal verlangt Prammer eine volle Kennzeichnungspflicht, speziell auf Produkten aus Massentierhaltung: "Wenn Eier aus Legebatterien kommen, muß das auch klipp und klar auf der Packung stehen. Und wenn das Schnitzel aus einer Schweine-Fabrik stammt, gilt dies ebenso." Diese Forderung unterstrich die Ministerin auch in einem Brief an die EU-Kommission.

Damit will Prammer verhindern, daß beispielsweise Großbetriebe, die Hennen in Legemaschinen halten, ihre Ware als "Frischeier" deklarieren können. Auch "Bio-Schwindel" durch irreführende Etikett-Bezeichnungen wie etwa "aus chemiefreier Landwirtschaft" sollen verboten werden.

Eine erste Entwarnung gab das Konsumentenschutzministerium bezüglich der Untersuchungsergebnisse belgischer Nahrungsmitteln:
Zumindest jene vier Eierprodukte, die in österreichischen Regalen beschlagnahmt wurden, waren dioxinfrei.

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