Funktionswerkstoffe made in Burgenland: schneller - kleiner - billiger!

Die Austrian Research Centers Seibersdorf und das Land Burgenland starten ein Pilotprojekt zur Gründung eines Technologienetzwerks in Eisenstadt. Der Welcome Event mit Landeshauptmann Karl Stix an der Spitze findet am 24. 6. 1999 statt

Seibersdorf (OTS) - Das Burgenland ist derzeit auf technologischer Überholspur. Die erste Ziel 1-Periode wurde genützt, um von der Basisinfrastruktur über Gewerbeparks bis hin zu Technologiezentren hochwertige Rahmenbedingungen für neue Geschäftsfelder zu schaffen. ,"Wir haben uns als international angesehener Wirtschaftsstandort etabliert, der gerade auf High Tech-Unternehmen einen starken Sog auswirkt", meint der burgenländische Landeshauptmann Karl Stix. Franz Kröpfl, Präsident der Wirtschaftskammer Burgenland, spricht die Chancen an, die sich für Unternehmen durch Netzwerke bieten: ,"Auch für kleine und mittlere Unternehmen müssen Netzwerke geschaffen werden, in denen sie mit Leitbetrieben kooperieren können."

Ganz der strategischen Neuausrichtung der Austrian Research Centers Seibersdorf (ARCS) entsprechend, startet das neue Pilotprojekt im Technologiezentrum Eisenstadt: Ziel ist es, Wissenspotential zusammenzuführen, um Systeme zu entwickeln, die besser, kleiner und durch die Einsparung von Rohstoffen billiger werden sollen. DI Mag. Wolfgang Pell, kaufmännischer Leiter der ARCS, dazu: ,"Wir freuen uns, dass wir als größtes außeruniversitäres Forschungsinstitut Österreichs unser international anerkanntes Know How auch in dieses Projekt einbringen können. Einer der Schwerpunkte des Konzepts ,"ARCS neu" ist die Unterstützung von KMUs."

Das "Hightechnet Funktionswerkstoffe" ist als wirtschaftsorientierte Kooperation zwischen F&E, dem ansässigen Business Innovation Center, einer Patentverwertungsgesellschaft und interessierten KMUs geplant. "Dieses Netzwerk zwischen den Kooperationspartnern gewährleistet, dass der Weg von der Produktidee bis zur Markteinführung in kurzer Zeit und ohne kostenintensiver "sidesteps" aufgrund fehlender Informationen durchgeführt werden kann", resümiert DDr. Martha Schreiber, ARCS-Mitarbeiterin und Leiterin des Pilotprojektes.

Funktionswerkstoffe bestehen aus mikroskopisch kleinen Anteilen mehrerer Phasen mit unterschiedlichen elektrischen, magnetischen oder optischen Eigenschaften. Die Funktion des Werkstoffes wird durch das Aufeinandertreffen und Zusammenwirken dieser Phasen erreicht. Durch das strategische Maßschneidern von Funktionsbausteinen können Eigenschaften optimiert werden. Fazit: Batterien die länger halten, Handys, die strahlungsärmer sind, PC-Wärme, die abgeleitet wird.

Das ,"Hightechnet Funktionswerkstoff" sieht sich als "Werkstatt zur Ideenumsetzung" und in Zukunft als "Initialzünder für neue Unternehmen". "Unser Selbstverständnis ist das Umsetzen von Wissen in Technologien und die Weitergabe an produzierende Unternehmen", so Schreiber.

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