Madejski: Widmungsterror der Stadt Wien gefährdet Tierschutz

Tierschutzverein soll um Millionen geprellt werden

Wien, 1999-06-23 (fpd) - Nach erfolgtem Umzug des Wiener Tierschutzvereines in die Triesterstraße, kommt es zu unschönen Aktionen der sozialistischen Stadtverwaltung, die Nachnutzung des alten Areals am Khleselplatz betreffend, zeigte heute der freiheitliche LAbg. Dr. Herbert Madejski auf. "Dem Wiener Tierschutzverein werden so die dringend benötigten Geldmittel für das neue Heim, die aus dem Verkauf der alten Liegenschaft aufgebracht werden sollten, vorenthalten." ***

Konkret, so Madejski, gehe es um die stattliche Summe von ca öS 65 Millionen, die dem Wiener Tierschutzverein von SPÖ-nahen Bauträgern zugesagt wurden. "Mit regelrechtem Widmungsterror versucht die Stadt Wien den Preis für diese attraktive
Liegenschaft zu drücken", so Madejski. Sie stellt den Tierschutzverein vor die Wahl entweder um 61 Millionen zu
verkaufen, oder auf einem wertlosen Grundstück sitzen zu bleiben. Nämlich dann wenn die Stadt Wien ihre Drohung wahr macht und das Tierschutzvereinsareal, welches erst vor ca. einem Monat in
Bauland umgewidmet wurde, kurzerhand wieder in Parkschutzgebiet umwidmet. Mit Baulandwidmung wird das Areal übrigens auf ca. 75 Millionen geschätzt.

Der SPÖ-nahe Bauträger FORTUNA hat lediglich 61 Millionen geboten. Jetzt wird mit Widmungsterror versucht dem SPÖ Bieter dieses attraktive Baugelände zuzuschanzen, zeigte Madejski auf.

Die Gefahr der Umwidmung schwebt wie ein Damoklesschwert über der Präsidentin des Tierschutzvereines, der mit dem "Goldenen Verdienstkreuz der Republik Österreich" ausgezeichneten, Lucie Loube. Anhand dieses Falles wird einmal mehr klar, wie die sozialistische Stadtregierung mit Menschen umgeht, die ihren machtpolitischen Überlegungen im Weg stehen, so Madejski. Selbstverständlich beeinträchtigt der Ausfall von zumindest 65 Millionen Schilling den Tierschutzverein in seiner Arbeit und ist
in höchstem Maße existenzgefährdend.

"Angeblich ist Wiens Bürgermeister Häupl der tierfreundlichste Bürgermeister Österreichs. Jetzt hat er Gelegenheit dies zu beweisen. Auf dem Rücken notleidender Tiere sozialistische Freunderl- und Machtpolitik zu betreiben, ist jedenfalls nicht
das, was gemeinhin als tierlieb bezeichnet wird", schloß Madejski. (Schluß) mg nnn

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