A 21: Weiterer Lärmschutz in Sparbach und Weissenbach

Geschwindigkeitsbeschränkung bringt kaum Verbesserung

St.Pölten (NLK) - Die ständige Zunahme des Verkehrsaufkommens auf der Wiener Außenringautobahn, insbesondere des Schwerverkehrs, erfordert immer öfter die Errichtung bzw. die Erhöhung von bestehenden Lärmschutzwänden, vor allem im Abschnitt Brunn am Gebirge, Perchtoldsdorf und Gießhübl. Zusätzlich verschärft wird die Situation durch die enorme Siedlungstätigkeit im Nahbereich der Autobahn. Aus diesem Grund wurden in den vergangenen Jahren auf diesem Abschnitt auf einer Länge von rund 7 Kilometern rund 80 Millionen Schilling in den Lärmschutz investiert. Auch für den Bereich Hinterbrühl, Sparbach und Weissenbach wurden für Lärmschutzwände, Dämme etc. etwa 20 Millionen Schilling aufgewendet.

Laufende Messungen und Untersuchungen des NÖ Straßendienstes haben jedoch gezeigt, daß weitere Maßnahmen in diesen Abschnitten notwendig sind. Für den Bereich Sparbach-Süd wurde nun ein Projekt für weitere Lärmschutzmaßnahmen erarbeitet und kürzlich dem Straßenerhalter, der ASFINAG, zur Entscheidung vorgelegt. Auch im Raum Weissenbach, wo sich die Lärmpegelwerte im Grenzbereich bewegen, wird ein Lärmschutzprojekt ausgearbeitet. Im Raum Hinterbrühl zeigen die lärmtechnischen Untersuchungen jedoch keine Überschreitung der Grenzwerte. Derzeit werden zwischen Brunn und Gießhübl auf Brücken Lärmschutzwände errichtet und gleichzeitig die Überführungsbauwerke für eine mögliche Gegenverkehrsführung verbreitert. Allein für heuer sind zur Verbesserung des Lärmschutzes auf der A 21 30 Millionen Schilling vorgesehen.

Eine immer wieder geforderte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h bringe nur eine minimale Verbesserung und sei damit nicht zielführend, wird von seiten des NÖ Straßendienstes betont. Vor allem, weil jene Lkw, die den meisten Lärm verursachen, von der Geschwindigkeitsreduktion nicht betroffen sind.

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