Maderthaner unterstützt russische Kooperationswünsche

Österreichs Firmen weiter in Rußland tätig - Handelsvolumen 1998 auf 18 Mrd S gesunken

PWK - Der Hoffnung auf eine Trendwende im österreichisch-russischen Außenhandel, der im Vorjahr einen starken Einbruch erfahren hat, gab Wirtschaftskammerpräsident Leopold Maderthaner bei einem Gespräch mit der russischen Vizepremierministerin Walentina Matwienko am Dienstag in der WKÖ Ausdruck. "Rußland ist ein wichtiger Handelspartner für Österreich. Ich bin an einem Ausbau der beidseitigen Wirtschaftsbeziehungen sehr interessiert", sagte Maderthaner. ****

Frau Matwienko zeigte sich erfreut, daß die österreichischen Firmen den russischen Markt nicht verlassen haben ("Das gibt Anlaß zu Optimismus für die Zukunft") und machte konkrete Zusammenarbeitsangebote - unter anderem für das Assembling eines zivilen Passagier- und Transportflugzeugs. Details der einzelnen Projekte würden bei der vierten Gemischten Kommission Ende Juli in Moskau besprochen werden.

Großes Interesse zeigte die russische Seite am Modell der österreichischen Sozialpartnerschaft, über das Präsident Maderthaner ausführlich referierte.

Gegenwärtig sind rund 1.100 österreichische Firmen laufend im Rußlandgeschäft tätig. Etwa 580 Firmen unterhalten in Rußland Niederlassungen, Joint Ventures oder Repräsentanzen.

Das bilaterale Handelsvolumen, das 1997 noch rund 22 Mrd S betrug, ist 1998 auf 18 Mrd zurückgegangen. Die österreichischen Exporte nahmen um 26 Prozent auf 7,5 Mrd S ab, die Importe sanken um 11 Prozent auf 10,5 Mrd Schilling. Im ersten Quartal 1999 setzt sich der Rückgang mit - 50 Prozent bei den Exporten und - 23 Prozent bei den Importen fort.

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