Wiener Gemeinderat (6)

Gesundheits- und Spitalswesen

Wien, (OTS) Präsidentin Maria Hampel-Fuchs (ÖVP) wunderte sich, daß ihre Vorrednerin nicht einmal am AKH etwas Positives gefunden hätte. Sie wies darauf hin, daß Gesundheitspolitik von heute mehr sei als Krankenhauspolitik, worauf die Wiener Regierungspolitik in den vergangenen Jahren etwa mit dem Impfprogramm, dem Drogenkonzept oder dem Frauengesundheitsprogramm eingegangen sei. Sie hob auch die wirtschaftliche Absicherung der Ordensspitäler und die verschuldensunabhängige Patientenabsicherung nach medizinischen Fehlern hervor. Offen
seien allerdings noch der integrierte Gesundheitsplan 2000, der Stufenbau im Wiener Gesundheitswesen sowie die Frage der Gastpatienten.

StR. Karin Landauer (FPÖ) würdigte, daß das Wiener Gesundheitssystem trotz vieler nötiger Reformen zu den besten der Welt gehöre. Sie kritisierte allerdings, daß das Anrecht auf Prävention, Spitzenmedizin, Lebensqualität in Pflegeheimen und Sterbebegleitung nur mit langen Wartezeiten verbunden gegeben sei.

GR Ursula Lettner (SPÖ) wies auf zahlreiche internationale Auszeichnungen für erfolgreiche Projekte im Wiener
Gesundheitswesen hin und würdigte die neue Musterstation im Pflegeheim Klosterneuburg, den Umbau des Sozialmedizinischen Zentrums Sophienspital sowie die Planungen für die Pflegezentren Floridsdorf und Favoriten. Sie warnte vor Tendenzen zur Privatisierung des Gesundheitswesens. (Forts.) rö/vo

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