Russische Regierungsdelegation beim ÖGB

Fragen ausständiger russischer Löhne und der Sozialpartnerschaft standen im Mittelpunkt

Wien (ÖGB.). Die ausständigen Löhne der russischen ArbeitnehmerInnen und Fragen über die österreichische Sozialpartnerschaft standen im Mittelpunkt bei einem Treffen der russischen Regierungsdelegation unter der Leitung der stellvertretenden russischen Ministerpräsidentin, Valentina Matwijenko, mit der ÖGB-Spitze. ++++

Fritz Verzetnitsch, ÖGB- und EGB-Präsident, drückte in diesem Gespräch seine Sorge über die ausständigen Lohnzahlungen der russischen ArbeitnehmerInnen aus. Matwijenko versicherte ihm daraufhin, dass die Hälfte der Rückstände bereits ausbezahlt worden seien und sie sich darum bemühe, dass es zu keinen weiteren Verspätungen bei den Gehältern komme.

Den zweiten Schwerpunkt des Gespräches bildete der geplante Aufbau einer Sozialpartnerschaft in Rußland. Matwijenko wurde von Präsident Boris Jelzin mit dem Aufbau einer sozialpartnerähnlichen Kommission beauftragt. "Wir messen der sozialpartnerschaftlichen Zusammenarbeit und insbesondere der Kooperation mit den Gewerkschaften eine hohe Bedeutung zu." Das sei ein wichtiger Beitrag für die wirtschaftlichen Reformen in Rußland.

ÖGB, 22. Juni 1999 Nr. 308

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel. (01) 534 44/239 Dw.

Annemarie Kramser

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB/NGB