APA 1998 mit höchster Rentabilität aller EU-Nachrichtenagenturen

Zehn Prozent Dividende an die Genossenschafter

Wien (OTS) - Mit einer Cash-flow-Rendite von 12,7 nach 11,8
Prozent und einem Pro Kopf-Umsatz von 1,76 nach 1,62 Mio S hat die APA-Austria Presse Agentur im Geschäftsjahr 1998 branchenweit eine Spitzenposition hinsichtlich Profitabilität und Rentabilität erreicht. Bei einem aktuellen Vergleich der Umsatzrentabilität (Cash flow bezogen auf Umsatz) und der Arbeitsproduktivität (Umsatz pro Mitarbeiter) liegt die APA damit unter den Nachrichtenagenturen in den EU-Staaten an erster Stelle. ****

Die sehr gute Umsatz- und Gewinnentwicklung spiegle das Bemühen der APA wider, sich auf den zunehmenden globalen Wettbewerb im Informationsgeschäft vorzubereiten, sagte APA-Geschäftsführer Wolfgang Vyslozil heute, Dienstag, bei der Generalversammlung der österreichischen Nachrichten- und Wirtschaftsagentur.

Der Umsatz der APA stieg von 287,5 Mio S auf den bisherigen Höchstwert von 321,4 Mio S. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug 13,4 nach 9,2 Mio S, der Jahresüberschuß 9,8 nach 4,8 Mio S. Der Cash flow lag bei 40,7 nach 34 Mio S. Aus dem Bilanzgewinn von 6,9 (nach 2,8) Mio S wird eine Ausschüttung in Höhe von zehn Prozent auf das Genossenschaftskapital ausbezahlt.

Alle drei Geschäftsfelder der APA sind 1998 gewachsen: der Bereich Nachrichtenagentur um neun Prozent, der Bereich Business Informationen um 16 Prozent und der Bereich Informationstechnologie um zwölf Prozent. Die APA beschäftigte 1998 183 angestellte Mitarbeiter. Davon entfallen etwa 100 auf die Redaktion.

Großereignisse wie die österreichische EU-Präsidentschaft oder der bundesweite Sendestart privater Radiostationen stellten an die Mitarbeiter aller Bereiche der APA besondere Herausforderungen. Dadurch wurde aber die Geschäftsentwicklung der APA 1998 ebenso angekurbelt wie durch die Umsetzung der mittelfristigen Unternehmensstrategie. Die konsequente Verbesserung des Services für die Stammärkte Medien sowie Politik/Organisationen und der Ausbau der Marktposition bei Banken und Unternehmen standen dabei im Vordergrund. Bei den Produktneuentwicklungen sind die APA-Audio-Plattform und der Online-Pressepiegel besonders hervorzuheben.

Die APA steht auch 1999 vor großen Aufgaben: Sowohl im deutschsprachigen Raum als auch global bilden sich Allianzen von Informationsanbietern heraus, die von der APA neue, auf größere Märkte ausgerichtete Strategien erfordern. Gleichzeitig läßt das Internet durch die Marktreife geeigneter Verrechnungs- und Signaturmethoden einen Boom des E-Commerce für Informationsanbieter bei massiv steigendem Konkurrenzdruck erwarten. Für die APA bedeutet dies vor allem die Intensivierung internationaler Partnerschaften und die Entwicklung neuer Strategien für das Business-to-Business-Geschäft.

Angesichts der stetig steigenden Informationsmengen im Internet betrachtet die APA ihre exklusiven redaktionellen Inhalte als wesentliches Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb. Daher ist die urheber- und wettbewerbsrechtliche Verteidigung dieses "intellektuellen Eigentums" ein weiteres beherrschendes Thema der APA für 1999. Hier läuft eine intensive Kooperation mit dem Verband Österreichischer Zeitungen, dessen Mitglieder vor ähnlichen Problemen stehen.

Die Generalversammlung der APA hat den Vostandsvorsitzenden Josef Riedler (Neue Zeit, Graz) und den Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Propst (Tiroler Tageszeitung, Innsbruck) in ihren Funktionen bestätigt.

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