Innovatives Lernen in Betrieben

Wien (OTS) - Fachtagung im WIFI Wien zu erfolgreichen Weiterbildungsprojekten - virtuelles Lernen gewinnt für Klein- und Mittelunternehmen an Bedeutung - neue Regelung bei EU-Förderungen ab 2000.

Am 8. Juli findet unter dem Titel "Innovatives Lernen in Betrieben" im WIFI Wien eine Fachtagung statt, die gemeinsam vom Arbeitsmarktservice Wien (AMS), dem Institut für Arbeitsmarktbetreuung und -forschung Wien (IFA) und dem WIFI Wien veranstaltet wird. Im Rahmen dieser Veranstaltung berichten Betriebe, die Partner in diesen Weiterbildungsprojekten waren, über ihre Erfahrungen. Bei den interaktiven Projekt-präsentationen können die entwickelten Lernmaterialien ausprobiert werden.

Virtuelles Lernen

Damit Klein- und Mittelunternehmen konkurrenzfähig bleiben, müssen sie in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren. Gerade aber für Betriebe in dieser Größen-ordnung, die auf die Anwesenheit jedes Mitarbeiters besonders angewiesen sind, ist virtuelles Lernen, also das Lernen vom Arbeitsplatz aus, eine für beide Seiten sinnvolle Alternative.

Telelearning bedeutet, daß Teilnehmer am Arbeitsplatz oder zu Hause, wann immer sie Zeit haben, lernen können. Trainer und Teilnehmer sind zwar nicht am selben Ort, aber können dennoch sehr intensiv über Internet und e-mail miteinander kommunizieren. Durch die individuellen Lernzeiten und die Anwesenheit im Betrieb werden die Probleme, die sich durch die Weiterbildung für Klein- und Mittelbetriebe bisher ergeben haben, deutlich entschärft.

Neue Förderrichtlinien ab 2000

Die Europäische Union hat die Qualifizierung von Beschäftigten zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Klein- und Mittelunternehmen als Programmziel definiert. In Österreich erhielten Betriebe, die ihren Mitarbeitern Weiterbildung zukommen ließen, unter dem Titel "Ziel 4" die Kurskosten vom Arbeitsmarktservice Wien zu zwei Drittel gefördert.

Ab 2000 beginnt eine neue Periode für die Vergabe von Geldmitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Je ein Vertreter der Europäischen Kommission und des Sozialministeriums stellen im Rahmen der Fachtagung die neuen Kriterien für diese Förderungen vor.

Innovative Projekte in Wien

In Wien wurden etwa 20 Projekte entwickelt. Der innovative Ansatz sah bei fast allen Projekten die Einbeziehung neuer Medien in die Weiterbildung vor. Die inhaltliche Palette ist breit und reicht von Lern-CD-ROMs zu verschiedenen Wissensgebieten wie Buchhaltung oder Controlling über neue Methoden für die Wissensvermittlung, die kostenlos im Internet abrufbar sind, bis zu neuen Formen der Lernorganisation.

Nähere Informationen zur Tagung:

Fachtagung "Innovatives Lernen in Betrieben - Erfahrungen mit neuen Medien in Klein- und Mittelunternehmen" 8. Juli 1999, 9.30 bis 16.30 Uhr

Podiumsdiskussion "Wer zahlt für Weiterbildung?
Zahlt sich Weiterbildung aus?" 8. Juli 1999, 16.30 bis 18.30 Uhr

Ort:WIFI Wien
1180 Wien, Währinger Gürtel 97
Karl-Dittrich-Saal, Block B, 1. Stock

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