Soroptimistinnen spenden für "Frauen gegen den Krieg"

Wien (OTS) - Österreichische Union von Soroptimist International spendet 150.000.- S für die Aktion "Frauen gegen den Krieg" der Hilfsaktion von "Nachbar in Not"

Im Rahmen eines kleinen Festaktes wurde einer der Patroninnen der Aktion "Frauen gegen den Krieg", Bundesministerin Elisabeth Gehrer, von der Vizepräsidentin der österreichischen Union von Soroptimist International Sissy Lauringer und der Vizeschatzmeisterin Christine Gubitzer ein Betrag von insgesamt 150 000.- Schilling überreicht, die dann dem Leiter der Aktion "Nachbar in Not", Dr. Bergmann, weitergereicht wurde. Die Aktion "Frauen gegen den Krieg" ist eine Initiative der Bundesministerinnen Gehrer und Mag. Prammer, durch die gezielt jenen Frauen aus dem Kosovo geholfen werden soll, die durch die Kriegsgreuel extrem gelitten haben. Die Gelder sollen im Österreichlager in Albanien zum Einsatz kommen und gynäkologische Betreuung und psychische Betreuung für vergewaltigte Kosovo-Frauen sicherstellen.

Die österreichischen Clubmitglieder des Frauenservice-Clubs Soroptimist International, des ältesten Frauenclubs der Welt, haben damit einmal mehr ihre Hilfsbereitschaft unter Beweis gestellt. Schon während des Bosnienkrieges haben sie Frauenhilfsprogramme der Karitas Österreich unterstützt. Christine Gubitzer, derzeit Vizeschatzmeisterin der Union, betonte, daß es für Soroptimistinnen ein humanitäre Verpflichtung ist, besonders Frauen beizustehen und so auch einen Beitrag zur internationalen Verständigung und für den Frieden zu leisten. In Tirana besteht ebenfalls seit zwei Jahren ein Soroptimist Club. Die Betreuungsarbeit dieser Clubschwestern für die Kriegsopfer wird von der Föderation von Soroptimist International durch Geldspenden unterstützt. Die österreichischen Soroptimistinnen wollen ihren Beitrag gezielt den österreichischen Hilfsaktionen zukommen lassen. Besonders dankten die österreichischen Soroptimistinnen auch dem Betriebsrat der Donau Universität Krems, der sich mit einem Betrag von 50 000.- Schilling an der Spendenaktion der Soroptimistinnen beteiligte.

Bundesministerin Elisabeth Gehrer dankte für die großzügige Spende und betonte, daß gerade jetzt nach Beendigung des Krieges die Hilfe für Frauen sehr wichtig ist, weil sie unter den traumatischen Erlebnissen schwer leiden und erst wieder neue Kräfte sammeln müssen, um in ein geordnetes Leben zurückzufinden. Mit der Aktion "Frauen gegen den Krieg" soll auf die besondere Opferrolle der Frauen im Krieg hingewiesen und aufgezeigt werden, was den Frauen an Demütigung und Entwürdigung im Krieg zugemutet wurde. "Wir dürfen alle nicht nachlassen, uns für den Frieden einzusetzen und müssen den überlebenden Opfern helfen, die grausamen Erlebnisse zu überwinden", forderte Bundesministerin Elisabeth Gehrer und dankte herzlich namens der Aktion für die Geldspende der österreichischen Soroptimistinnen.

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