Donabauer: "Fair-Play" in der europäischen Landwirtschaft!

Niederösterreich, 21.6.99 (NÖI) Für die österreichische Landwirtschaft, die sich durch besonders hohe Qualitäts- und Umweltstandards sowie ein ausgeprägtes Verantwortungsbewußtsein auszeichnet, steht im Zuge der Dioxin-Debatte sehr viel auf dem Spiel. In erster Linie gilt es für sie, ihren guten Ruf zu verteidigen. Sie verfügt über eine der strengsten Futter- und Lebensmittelschutzbestimmungen und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Europa ein. Und das ist auch gut so. Denn die Gesundheit ist unser allerhöchstes Gut. Sie darf durch schädliche Einflüsse in keinster Weise gefährdet werden, hält der VP NÖ Abg.z.NR Karl Donabauer ausdrücklich fest.****

Die Ereignisse der letzten Wochen haben aber deutlich gemacht, daß der europäische Binnenmarkt strenge gesetzliche Regelungen begleitet von scharfen Kontrollen braucht. Eine höchstmögliche Qualität und Sicherheit von Futtermitteln muß auf europäischer Ebene gewährleistet sein. Daran führt kein Weg vorbei! Der Kommissions-Vorschlag eine europäische Lebensmittelagentur einzurichten, ist daher durchaus begrüßenswert.

Österreich wird von seiner Linie einer ökosozialen Landwirtschaft, die im Interesse der Bauern und der Konsumenten liegt, keineswegs abrücken, versichert der Parlamentarier. "Vielmehr werden wir, die wir für Ordnung und Sauberkeit in der Lebensmittelproduktion stehen, diese Grundsätze auf Gemeinschaftsebene, aber auch im Handel mit den Weltmärkten nachhaltig einfordern. Denn - so Donabauer abschließend - "wer Ordnung hält, darf auch zur Ordnung rufen. Das sind wir den Konsumenten, den Landwirten und nicht zuletzt uns selbst
schuldig".
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